Tod von Kobe Bryant löst Bestürzung aus

Epoch Times27. Januar 2020 Aktualisiert: 27. Januar 2020 14:39

Der Tod von US-Basketball-Ikone Kobe Bryant und seiner Tochter bei einem Hubschrauberabsturz hat in der Sportwelt und in der Gesellschaft große Trauer ausgelöst. „Die NBA-Familie ist bestürzt über den tragischen Tod von Kobe Bryant und seiner Tochter Gianna“, teilte NBA-Commissioner Adam Silver mit.

„Über 20 Saisons hat Kobe uns gezeigt, was möglich ist, wenn sich außergewöhnliches Talent mit der absoluten Hingabe zum Siegen verbindet. Er war einer der außergewöhnlichsten Spieler in der Geschichte des Spiels mit legendären Errungenschaften“, so der Chef der nordamerikanischen Basketballliga.

Auch ehemalige Weggefährten betrauerten den Tod des langjährigen Spielers der Los Angeles Lakers. „Kobe war weit mehr als nur ein Athlet, er war ein Familienmensch. Das hat uns am meisten verbunden. Ich umarme seine Kinder, als wären sie die meinen, und er behandelte meine Kinder, als wären sie die seinen“, schrieb Shaquille O’Neal bei Twitter.

Der ehemalige Center gewann zusammen mit Bryant zwischen 2000 und 2002 mit den Lakers drei Meistertitel in der NBA. Der deutsche Ex-Profi Dirk Nowitzki schrieb unterdessen bei dem Kurznachrichtendienst, dass Bryant ihn und viele andere Menschen weltweit inspiriert habe.

Auch der ehemalige US-Präsident Barack Obama brachte seine Bestürzung zum Ausdruck. „Kobe war eine Legende auf dem `Court` und begann gerade, in einen weiteren, genauso bedeutungsvollen Lebensabschnitt zu starten“, so Obama bei Twitter.

Ähnlich äußerte sich auch der amtierende US-Präsident Donald Trump, welcher Bryant als Spieler und Familienmensch würdigte. „Kobe Bryant war einer der größten Basketballspieler aller Zeiten und startete gerade in einen neuen Lebensabschnitt“, so der US-Präsident. Bryant habe seine Familie sehr geliebt. Sowohl Obama als auch Trump bezeichneten den Tod von Bryants Tochter Gianna als „herzzerreißend“ beziehungsweise „erschütternd“.

Bei dem Absturz des Hubschraubers bei Calabasas im Südwesten des San Fernando Valley im US-Bundesstaat Kalifornien waren insgesamt neun Menschen ums Leben gekommen, darunter Bryant und seine Tochter Gianna.

Der Ex-Basketballprofi war mit dem Hubschrauber von seinem Wohnort in Orange County auf dem Weg zu seiner Basketball-Akademie nordwestlich von Los Angeles. Der 41-Jährige spielte von 1996 bis 2016 für die Lakers.

Seit 1998 wurde er ununterbrochen in die Auswahl der besten NBA-Spieler (All-NBA-Team) der jeweiligen Saison gewählt und gewann 2008 die Wahl zum MVP (Most Valuable Player), die Auszeichnung zum wertvollsten NBA-Spieler der regulären Saison. Er gewann zudem fünf NBA-Meisterschaften.

Bei den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking gewann Bryant mit dem Team USA im Finale gegen Spanien zudem die Goldmedaille und konnte diese mit dem US-Team bei den Sommerspielen 2012 in London, wiederum gegen Spanien, verteidigen. Nach seiner aktiven Karriere gewann er im Jahr 2018 einen Oscar für einen animierten Kurzfilm über sein eigenes Leben. (dts)

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