Werden Bayer Leverkusen wohl verlassen: Kai Havertz (l) und Kevin Volland.Foto: Andreas Gora/dpa/dpa

Bayer-Coach Bosz rechnet nicht mehr mit Havertz und Volland

Epoch Times31. August 2020 Aktualisiert: 31. August 2020 12:51
Leverkusen (dpa) - Bayer Leverkusens Trainer Peter Bosz rechnet fest mit einem Abgang von Kai Havertz und Kevin Volland.„Ich erwarte, dass er nicht mehr zurückkommt“, sagte Bosz über Havertz, der sich aktuell bei der Fußball…

Leverkusen (dpa) – Bayer Leverkusens Trainer Peter Bosz rechnet fest mit einem Abgang von Kai Havertz und Kevin Volland.

„Ich erwarte, dass er nicht mehr zurückkommt“, sagte Bosz über Havertz, der sich aktuell bei der Fußball-Nationalmannschaft befindet und vor einem Wechsel zum FC Chelsea steht. „Das ist aber nur meine Erwartung“, sagte Bosz: „Es kann immer sein, dass es nicht klappt am Ende im Fußball. Aber man verhandelt schon so lange, deshalb gehe ich als Trainer davon aus, dass die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass er nicht mehr zurückkommt.“

Gleiches gilt für den früheren Nationalspieler Kevin Volland, der mit der AS Monaco verhandelt. „Es ist, wie gesagt, im Fußball immer möglich. Aber wenn Sie mich fragen, sage ich, ich rechne nicht mehr mit ihm.“ Der bevorstehende Wechsel des Stürmers sei erst in den vergangenen beiden Wochen in Fahrt gekommen, „vorher habe ich davon nichts mitbekommen“, sagte Bosz.

Ein Engagement als Fußball-Nationaltrainer in seiner niederländischen Heimat war für Bosz nach eigener Auskunft nie ein Thema. „Es macht nur Sinn darüber nachzudenken, wenn man gefragt wird. Das wurde ich nicht. Also wieso soll ich mir darüber Gedanken machen“, sagte der 56-Jährige: „Bondscoach zu werden, ist für jeden Holländer eine Ehre, weil es in Holland das Höchste ist, was man erreichen kann. Aber im Fußball geht es immer um das Momentum, und das hat man nicht im Griff.“ Der bisherige Bondscoach Ronald Koemann wechselt zum FC Barcelona.

Im dpa-Interview hatte Bundesliga-Coach Bosz Anfang August erklärt, „dass mein Name gehandelt wurde, bevor Ronald Koeman kam. Aber damals stand ich in Dortmund unter Vertrag. Es geht im Fußball immer um Timing.“ (dpa)

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