Bielefelds Trainer Frank Kramer schaut nach dem Sieg gleich wieder nach vorne.Foto: Friso Gentsch/dpa/dpa

Bielefeld-Coach Kramer mahnt: Den «Fokus nie verlieren»

Epoch Times10. April 2021 Aktualisiert: 10. April 2021 5:00
Arminia Bielefeld hat sich noch lange nicht aufgegeben. Die Ostwestfalen gewinnen gegen Freiburg und machen einen großen Sprung im Keller der Bundesliga-Tabelle. Die Konkurrenten müssen nachlegen.

Nach dem Sieg gegen den SC Freiburg können sich die Fußball-Profis von Arminia Bielefeld am Wochenende etwas zurücklehnen. Denn nach dem ersten Heimsieg in der Bundesliga seit Mitte Januar können sie dabei zuschauen, wie sich die Konkurrenz im Tabellenkeller schlägt.

Am Samstagnachmittag werde es aufs Sofa gehen, kündigte Mittelfeldspieler Arne Maier nach dem 1:0 (0:0) bei DAZN schon mal an. Erst noch Regenerationstraining „und dann entspannt um 15.30 Uhr Bundesliga gucken“.

Sein zufriedener Trainer Frank Kramer stellte fest: „Wenn man als Erster spielt, dann kann man sich die anderen Spiele in Ruhe anschauen.“ Pflichtbewusst betonte er, dass die Arminia weiter hart arbeiten müsse: „Unseren Fokus dürfen wir nie verlieren.“

Durch den Sieg dank eines Eigentores von Freiburgs Baptiste Santamaría (68. Minute) zog Bielefeld in der Tabelle zumindest vorerst auf Rang 14 vorbei am 1. FC Köln, dem FSV Mainz 05 und an Hertha BSC. Die Berliner spielen am Samstag (15.30 Uhr) zu Hause gegen Borussia Mönchengladbach und Mainz und Köln treffen sich zum Abstiegskampf-Showdown am Sonntag (18 Uhr). Wegen dieser Konstellation wird Bielefeld nach dem Spieltag mindestens auf dem Relegationsrang stehen und sich somit verbessert haben.

Bei noch sechs Partien in dieser Saison und einem vergleichsweise einfachen Restprogramm geht der Aufsteiger aus Ostwestfalen nun mit Selbstvertrauen und Zuversicht in den Endspurt. „Wir müssen einfach so weiter machen“, sagte Abwehrspieler Joakim Nilsson. Torwart Stefan Ortega gab als Marschroute aus: „Demütig bleiben, gut erholen, vernünftig arbeiten.“ Die nächsten Partien Bielefelds sind gegen Augsburg und Schalke.

Am Freitagabend waren die Gastgeber vor allem in der zweiten Halbzeit die bessere Mannschaft. Auch der angefressene SC-Trainer Christian Streich sprach von einer „verdienten Niederlage“ seines Teams. Gleichwohl hatte Bielefeld beim Tor des Tages, das nach einer Ecke fiel, reichlich Glück: Santamaría lenkte den Schuss von Masaya Okugawa ins eigene Tor. SC-Stürmer Nils Petersen bezeichnete bei DAZN den Treffer als „Gammel-Tor“ und Kapitän Christian Günter merkte an, dass die Mannschaft derzeit „das Pech am Schlappen“ habe. Schon beim 1:2 gegen Gladbach am vergangenen Wochenende hatte der Sport-Club ein ähnliches Gegentor hinnehmen müssen. Aus dieser Situation müsse sich der Tabellen-Zehnte wieder „rauskämpfen“, sagte Günter. (dpa)


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