Borussia Mönchengladbach – Eintracht Frankfurt 1:2

Von 3. November 2008 Aktualisiert: 3. November 2008 12:29
Es war eine bittere Niederlage des VfL im heimischen Borussiapark gegen eine Frankfurter Elf die auch ohne 10 fehlende Stammspieler einen Rückstand noch in einen Sieg drehen konnte.

Dabei begann es vor 44.773 Zuschauern gar nicht einmal so schlecht für die Mönchengladbacher die in der Anfangsphase schwungvoller und zielstrebiger agierten.Vor allem Marko Marin beschwor immer wieder gefährliche Szenen herauf. Er war es auch, der eine Flanke von rechts in den Strafraum brachte, die Marco Russ in der 12. Minute unhaltbar für seinen Tormann Oka Nikolov ins eigene Tor köpfte.

Doch die Freude der Borussen währte nicht lange, denn schon vier Minuten später erzielte Martin Fenin den Ausgleich. Außer einem Kopfball von Fenin, der nur die Latte traf, gab es bis zur Halbzeit in diesem Kellerduell keine größeren Chancen der beiden Kontrahenten mehr.

In der zweiten Hälfte wirkte Frankfurt sicherer und bestätigte den Aufwärtstrend der vergangenen Spiele. Michael Fink sorgte in der 52. Minute nach einem Eckball für den Siegtreffer der Hessen. Borussia bemühte sich im Anschluss um den Ausgleich, hatte allerdings kaum zwingende Torchancen und wirkte verunsichert.

Gästetrainer Friedhelm Funkel: „Wir haben heute das dritte von den vier letzten Spielen gewonnen und dafür mache ich meiner Mannschaft ein ganz großes Kompliment.“

Der Trainer der Borussia, Hans Meyer: “Ich denke wir haben über weite Strecken deutlich besser gespielt als gegen Karlsruhe und als in der 2. Halbzeit in Wolfsburg. Aber wir haben Dinge, die wir uns vorgenommen hatten, nicht richtig durchgezogen.

Wir sind im Moment weit weg von einer individuellen sowie von einer kollektiven Leistung mit der wir Mannschaften wie Frankfurt an die Seite spielen könnten. Der Sieg der Eintracht war nicht unverdient und er tut uns sehr weh weil wir heute die Chance hatten die Frankfurter in der Tabelle bei uns zu halten.

Dass wir nach den Heimniederlagen in einer äußerst prekären Situation sind, weiß jeder. Wir wollen bis zur Winterpause in einer Region bleiben, wo wir die Hoffnung haben können es im Frühjahr noch zu packen.“

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