Borussia Mönchengladbach – Hertha BSC 0:1

Von 21. September 2008 Aktualisiert: 21. September 2008 8:35
“Es war sehr schwierig für uns heute hier zu gewinnen."

Durch ein 1:0, erzielt von Gojko Kacar in der 11. Minute, gewann Hertha BSC bei der Borussia in Mönchengladbach. 43.193 Zuschauern sahen das spielentscheidende Tor, bei dem der Torschütze zu viel Raum hatte und eine Zuordnung in der Abwehr nicht zu erkennen war. In einem eher durchschnittlichen Bundesligaspiel hatte aber auch die Borussia ihre Chancen: in der 25. Minute traf Oliver Neuville nur den Pfosten und fünf Minuten später schoss Rob Friend aus sieben Metern Hertha -Torwart Drobny den Ball direkt in die Arme. Auch in der 2. Halbzeit vergab die Borussia noch eine Großchance bei der erneut der überraschte Friend den Ball freistehend aus fünf Metern nicht im Tor unterbringen konnte, nachdem der Ball durch einen satten Neuville- Schuss vom Pfosten zurücksprang.

Hertha Trainer Lucien Favre: “Es war sehr schwierig für uns heute hier zu gewinnen. Mönchengladbach ist sehr gut; diese Mannschaft ist schwierig zu spielen – die kämpfen und laufen und sind auch bei Kontern sehr gefährlich. Die ersten 10 Minuten waren sehr schwierig für uns, da Borussia viel Druck gemacht hat, und wir haben das 1:0 mit nur einer Torchance gemacht. Wir haben dann teilweise zu kompliziert und zu langsam gespielt und konnten deshalb auch nicht ein 2:0 machen. In der 2. Halbzeit haben wir probiert, den Ball in den eigenen Reihen zirkulieren zu lassen, aber die Borussia war immer gefährlich. Wenn sie das 1:1 gemacht hätten und der Ball anstatt an den Pfosten ins Tor gegangen wäre, dann wäre es wirklich noch einmal sehr hart für uns geworden. Beim letzten Heimspiel der Borussia haben sie 3:0 gegen Werder Bremen geführt und Bremen hat heute 5:2 in München gewonnen – deshalb meine ich, es ist nicht schlecht, hier in Mönchengladbach zu gewinnen.“

Der Gladbacher Trainer Jos Luhukay zum Spiel:“Ich finde, dass die ersten Halbzeit sehr ausgeglichen war, wobei wir unnötig in Rückstand geraten sind. Wir haben versucht, im Spiel nach vorne viel Druck zu erzeugen und haben auch die ein – oder andere Möglichkeit gehabt den Ausgleich zu machen. Aber auch Hertha hätte kurz vor der Halbzeit noch das 2:0 machen können; aber zum Glück hat Christofer Heimeroth gut parriert. In der Halbzeitpause hatten wir uns vorgenommen noch mehr Druck zu erzeugen, was uns aber leider nicht so gut gelang. Wir konnten auch unsere Sürmer nicht wie gewünscht in Scene setzen, denn Marko Marin und Karim Matmour kamen oft nur zu spät oder gar nicht in Ballbesitz und Rob Friend stand oft gegen zwei Abwehrspieler. Natürlich hätten wir heute auch mit unseren Chancen durchaus ein Unentschieden erreichen können, aber das Glück hat uns einfach im Stich gelassen.“

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN
Schlagworte