Borussia Mönchengladbach – KSC 1:0

Von 26. Oktober 2008 Aktualisiert: 26. Oktober 2008 15:09
Alt- und Neu-Trainer Hans Meyer nahm den Spielbetrieb an alter Wirkungsstätte wieder auf

Er ist wieder da und mit ihm kommt anscheinend auch der Erfolg und das Glück zurück an den Niederrhein: Alt- und Neu-Trainer Hans Meyer nahm den Spielbetrieb an alter Wirkungsstätte wieder auf und startete mit einem Sieg vor heimischer Kulisse. Es war ein erfolgreiches Comeback des 65 Jahre alten Trainers und bereits vor dem Spiel gab es Hans Meyer-Rufe aus der Nordkurve, da wo die treuesten der Gladbachfans ihren Platz haben. 42.051 Zuschauer hatten den Weg in den Borussia- Park gefunden und sie sahen ein Spiel, das durch Kampf geprägt wurde. Einer Chance der Gäste (Freis vergab in der 20. Minute freistehend vor dem Tor) standen 3 Tormöglichkeiten von Patrick Paauwe und Rob Friend (2) in der ersten Halbzeit gegenüber.

Nach der Pause erhöhten die Gladbacher ihren Druck und in der 51. Minute erzielte Patrick Paauwe mit einem unhaltbaren Schuss das einzige Tor des Tages. Die Badener waren nach diesem Tor der Borussen um den Ausgleich bemüht konnten sich aber trotz ihres Einsatzes nur wenig zwingende Möglichkeiten erarbeiten. So vergaben Aduobe und zweimal Freis die Chancen zum Ausgleich. Auf der Gegenseite hätte der eingewechselte Coulibaly in der 86. Minute auf 2:0 erhöhen können, er traf jedoch mit einem Freistoß nur die Torlatte.

Es war kein hochklassiges Bundesligaspiel mit vielen Fehlpässen und wenig Tormöglichkeiten in dem die Borussia durch einen erkämpften Arbeitssieg die rote Laterne abgeben konnte.

Der Trainer des Karlsruher Sport Vereins Edmund Becker nach dem Sipiel: „Es war eine Niederlage, die genau wie die gegen Frankfurt und München vermeidbar gewesen wäre. Unser Hauptproblem ist im Moment eben, dass wir aus unseren Möglichkeiten keine Tore erzielen. Bei dem Tor der Borussia hat die Abstimmung in der Mannschaft gefehlt und wir sind eben momentan nicht in der Lage aus unseren Möglichkeiten Tore zu erzielen und deshalb waren wir heute auch nicht in der Lage Punkte zu erobern. Dies ist im Moment für uns eine ungewohnte Situation und jetzt muss die Mannschaft zeigen, ob es nun zu gegenseitigen Schuldzuweisungen kommt oder ob jetzt die Truppe zusammensteht und versucht zusammen zu rücken.“

Trainer Meyer: “In meiner letzten Pressekonferenz habe ich bereits gesagt, dass die Mannschaft unbedingt ein Erfolgserlenis braucht – auch wenn es einmal ein „Krampfspiel“ werden sollte. Das sie es dann so wörtlich genommen hat, habe ich da noch nicht gedacht. Aber dass wir uns so schwer getan haben, hat natürlich auch seine Ursachen und ich möchte dem KSC ein Kompliment machen. Ich weiß auch, dass wir anders Fußball spielen müssen wenn wir die Klasse halten wollen aber wir haben gegen einen starken Gegner 1:0 gewonnen – aber nicht nur mit Krampf, sondern auch mit Kampf und einer gehörigen Portion Glück. Ich glaube, dass wir gut daran tun diesen Sieg richtig einzuordnen und dass wir uns jetzt weiter unseren täglichen Aufgaben widmen und solide arbeiten.“

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