Fuhr im ersten Training in Portugal die schnellste Zeit: Mercedes-Pilot Valtteri Bottas.Foto: Matthias Schrader/AP Pool/dpa/dpa

Bottas im ersten Portimão-Training vor Hamilton

Epoch Times23. Oktober 2020 Aktualisiert: 23. Oktober 2020 13:47
Auch im Formel-1-Rennneuland an der Algarve haben die Silberpfeile gleich zum Auftakt das Tempo vorgegeben.Im ersten Freien Training auf dem knapp 4,7 Kilometer langen Kurs bei Portimão verwies WM-Verfolger Valtteri Bottas WM-Spitzenreiter Lewis…

Auch im Formel-1-Rennneuland an der Algarve haben die Silberpfeile gleich zum Auftakt das Tempo vorgegeben.

Im ersten Freien Training auf dem knapp 4,7 Kilometer langen Kurs bei Portimão verwies WM-Verfolger Valtteri Bottas WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton am Freitagmittag auf den zweiten Platz.

Der 31 Jahre alte Finne war auf seiner schnellsten Runde in 1:18,410 Minuten 0,339 Sekunden schneller als der 35 Jahre alte Brite, der beim Großen Preis von Portugal an diesem Sonntag (14.10 Uhr/Sky und RTL) mit einem Sieg alleiniger Rekordhalter mit den meisten Grand-Prix-Erfolgen werden kann. Bislang gewann der sechsmalige Champion 91 Formel-1-Rennen wie Rekordweltmeister Michael Schumacher.

Dritter in der ersten anderthalbstündigen Session wurde Max Verstappen im Red Bull vor Charles Leclerc im Ferrari. Sebastian Vettel kam im zweiten Wagen der Scuderia nicht über Rang elf hinaus, mit über 1,7 Sekunden Rückstand auf Bottas.

Mit dabei war auch Lance Stroll, der zuletzt im Rennen auf dem Nürburgring hatte passen müssen. Er war vor knapp zwei Wochen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Befunde in dieser Woche fielen bei dem kanadischen Racing-Point-Piloten negativ aus.

Alle Teams nutzten das Auftakttraining auf dem Kurs, der 2008 gebaut wurde, aber nie zum Formel-1-Kalender gehörte, um sich mit der Strecke und dem neuen Asphalt vertraut zu machen. Vor allem zu Beginn hatten die Fahrer erhebliche Probleme, ihre Autos auf dem äußerst hügeligen Kurs unter Kontrolle zu halten. „Das ist Tokio-Drift“, funkte McLaren-Pilot Carlos Sainz Junior an seine Box: „Das ist unglaublich.“ (dpa)

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