Braunschweig auf Aufstiegskurs: 1:0 gegen Kaiserslautern

Epoch Times17. Oktober 2016 Aktualisiert: 17. Oktober 2016 22:28
Mit dem 1:0-Erfolg über Kaiserslautern holte Zweitligist Eintracht Braunschweig den siebten Sieg im neunten Match. Der Vorsprung auf Rang drei beträgt bereits fünf Punkte. Kaiserslautern dagegen steckt tief im Keller fest.

Eintracht Braunschweig bleibt in der 2. Fußball-Bundesliga souveräner Spitzenreiter. Durch den 1:0 (1:0)-Erfolg über den 1. FC Kaiserslautern baute die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht ihre Tabellenführung auf vier Punkte vor Verfolger Heidenheim aus.

„22 Punkte sind schon nicht schlecht“, sagte Lieberknecht im TV-Sender Sky. Dagegen bleibt der vor allem der in der Offensive harmlose 1. FC Kaiserslautern mit sechs Punkten auf dem Relegationsrang 16. Trainer Tayfun Korkut steht trotz der schwachen Leistungen noch nicht zur Disposition. „Das Vertrauen in den Trainer ist weiterhin da“, erklärte FCK-Manager Uwe Stöver nach dem Abpfiff.

Die Gastgeber starteten druckvoll in die Partie. Mit Pressing setzten sie die Lauterer von Beginn an unter Druck. Die erste gute Torgelegenheit besaß Nik Omladic, der mit einem Freistoß aus 17 Metern FCK-Torhüter Julian Pollersbeck prüfte (14. Minute). Beim zweiten Versuch vier Minuten später zielte Omladic dagegen etwas genauer: Sein Freistoß aus 19 Metern landete unhaltbar im Netz zur 1:0-Führung.

Die ersatzgeschwächten Kaiserslauterer kamen nach dem Rückstand etwas besser ins Spiel, was aber auch daran lag, dass sich die Eintracht etwas zurückzog. Die „Roten Teufel“ agierten allerdings viel zu umständlich. Nach dem Seitenwechsel suchte der Spitzenreiter die schnelle Entscheidung. Stürmer Onel Hernandez (52.) und Domi Kumbela (76.) vergaben aus aussichtsreicher Position. „Ich fand das war sehr souverän von“, lobte Lieberknecht sein Team. „Knapp war es nur vom Spielstand her.“

FCK-Coach Korkut brachte in der Schlussphase mit Robert Glatzel und Lukas Görtler zwei Offensiv-Kräfte, doch es bleibt dabei: Die Lauterer warten nun seit über fünf Stunden auf einen Treffer. Der 1:0-Erfolg der Eintracht geriet nicht mehr in Gefahr. „Man hat gesehen, wer Tabellenerster ist und wer auf dem 16. Platz steht“, erklärte Korkut. „Wir haben es versäumt, mehr Druck aufzubauen.“ (dpa)


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