„Bremen zu schlagen, ist für uns ein richtiges Brett“

Von 12. Dezember 2010 Aktualisiert: 12. Dezember 2010 9:31
80.720 Zuschauer (ausverkauft) sahen einen BVB, der von Anfang Druck machte und durch Kagawa in der 4. Minute gleich eine gute Einschussmöglichkeit hatte. Nur fünf Minuten später dann die Führung …

80.720 Zuschauer (ausverkauft) sahen einen BVB, der von Anfang Druck machte und durch Kagawa in der 4. Minute gleich eine gute Einschussmöglichkeit hatte. Nur fünf Minuten später dann die Führung für die Schwarzgelben durch Nuri Sahin, der einen wunderschön geschossenen Freistoß direkt und unhaltbar für Tim Wiese ins rechte obere Eck zirkelte.

Nach diesem Tor kamen die Bremer etwas besser ins Spiel, ohne sich jedoch zwingende Chancen zu erarbeiten. Dortmund stand sicher und clever in der Abwehr und kam durch Sahin in der 23. Minute zu einer guten Möglichkeit, die Führung noch auszubauen. Außer einen Volleyschuss von Hunt (42.Minute) gab es dann bis zur Pause keine nennenswerten Aktionen mehr.
Nach dem Wechsel wirkten die Gäste entschlossener und drängten auf den Ausgleich. In der 51. Minute haderten die Bremer dann mit Schiri Meyer, der sich nach einem Kontakt zwischen Pizarro und Weidenfeller im Strafraum in dieser kniffligen und schwer zu entscheidenden Situation gegen einen Elfmeterpfiff entschied.

Werder machte nun mehr Druck, konnte aber die Chancen durch Marin (56.Minute) und Pasanen (68. Minute) nicht nutzen. Anders der BVB, der seine Möglichkeit durch Kagawa aus leicht abseitsverdächtiger Position zum 2:0 in der 70. Minute nutzte. So konnte Borussia Dortmund seine Siegesserie etwas glücklich aber nicht unverdient weiter fortsetzen und wird nun berechtigterweise auf dem ersten Tabellenplatz überwintern.
Werder Trainer Thomas Schaaf : “Wenn wir über 90 Minuten so gespielt hätten, wie wir das in der zweiten Halbzeit getan haben, wäre heute sicherlich mehr drin gewesen. Zur ersten Halbzeit muss man leider sagen, dass wir da schön zugeguckt haben. Wir haben den BVB da spielen lassen und das können sie wirklich sehr gut. Und wenn man dann so einen Lauf hat wie der BVB, dann ist es einfach auch so, dass man die Möglichkeit, die sich ihnen in der zweiten Halbzeit geboten hat, dass man davon auch ein Tor macht. Wir konnten das nicht und wir konnten unsere Chancen nicht nutzen. Nun müssen wir zusehen, dass wir das in unserer nächsten Partie gegen Kaiserslauter besser machen. Glückwunsch an den BVB, der zu Recht Herbstmeister geworden ist, denn sie haben eine klasse Hinserie gespielt.”
Der Trainer vom BVB, Jürgen Klopp: “Wir haben nach unserem Führungstor nicht mehr so gut gegen den Ball gearbeitet, wie das normalerweise nicht unsere Art ist – ohne jedoch auch Torchancen zu zu lassen. Dadurch hat sich das Spiel etwas offen gestaltet und Bremen ist auch wirklich gut aus der Halbzeit gekommen. Wir haben dann jedoch das 2:0 im richtigen Moment gemacht und hatten ja auch sonst noch die eine oder andere Konterchance. Aber, Werder Bremen zu schlagen, ist für uns ein richtiges Brett und das reicht mir auch als Gesamteindruck und ich werde jetzt nicht im Detail nach Fehlern suchen.”
 

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