Hertha BSC vs Hannover 96: Hannover auf dem Vormarsch 2:0 bei Hertha BSC , Spielplan, Ergebnisse-Tabelle, Live-Übertragug auf Sky

Epoch Times8. November 2014 Aktualisiert: 8. November 2014 9:58

Update: Hannover auf dem Vormarsch 2:0 bei Hertha BSC

Für Hertha war es nach dem Pokal-K.o. beim Drittligisten Bielefeld und der Liga-Pleite in Paderborn auch ein Charaktertest. „Wir stehen als Team in der Verantwortung“, hatte Coach Jos Luhukay betont. Doch aus dem vierten Bundesliga-Heimsieg in Serie wurde nichts, gegen die Niedersachsen warten die Herthaner jetzt seit über fünf Jahren auf einen Dreier im Olympiastadion.

Hannover, mit Stefan Thesker links in der Abwehrkette und Ceyhun Gülselam im zentralen Mittelfeld, startete bei guten äußeren Bedingungen mit dem Selbstvertrauen von 1:0-Siegen in Dortmund und gegen Frankfurt. Nach der ersten Ecke kam Briand knapp zu spät (1. Minute). Einen 20-Meter-Schuss von Hiroshi Kiyotake – auf der anderen Seite standen mit Hajime Hosogai und Genki Haraguchi zwei weitere Japaner – entschärfte Hertha-Schlussmann Thomas Kraft (3.). Nach einer schönen Kombination scheiterte auch Leonardo Bittencourt am früheren Bayern-Keeper (15.).

Hertha, erstmals mit dem unglücklich operierenden Ex-Nürnberger Marvin Plattenhardt als Linksverteidiger in der Startelf, bekam keinen Zugriff auf die Partie, hätte durch Haraguchi (17.) aber in Führung gehen können. Nach schöner Kopfball-Ablage von Salomon Kalou verzog der Neuzugang knapp. Trotz großen Einsatzes schafften es die Berliner nicht, Ordnung und System in ihr Spiel zu bringen. Nach Vorarbeit von Haraguchi hätte Promi-Einkauf Kalou allein vor Ron-Robert Zieler dennoch das 1:0 machen müssen, scheiterte aber (24.). Die Gastgeber setzten auf schnelles Umkehrspiel, wobei Hiroki Sakai, der vierte Japaner auf dem Platz, mehrmals in Bedrängnis kam.

Die 96er, in den beiden Spielzeiten zuvor jeweils mit Siegen im Olympiastadion, spielten weiter mutig nach vorn. Briand verzog aus guter Position (41.), doch drei Minuten später war das erste Bundesliga-Tor des im Sommer von Olympique Lyon gekommenen Offensivspielers fällig: Nach einer Ecke von Kiyotake war der Franzose eher am Ball als Plattenhardt und schoss aus zehn Metern direkt ein.

Die Gäste blieben nach der Pause das strukturiertere und bessere Team. Bittencourt hätte kurz nach dem Wechsel erhöhen können, zudem wurde ein Tor von Kiyotake wegen Abseits zurecht nicht anerkannt (56.). Doch dann entschied der stark aufspielende Kiyotake die Partie.

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Heute, Freitag, den 07.11.2014, beginnt der 11. Spieltag der Bundesliga. Heute findet nur ein Spiel statt. Herta BSC empfängt im Heimspiel Hannover 96. Die Partie wird um 20:30 Uhr angepfiffen. 

Morgen, Samstag, den 08.11. werden sechs Spiele stattfinden: Bayer Leverkusen vs FSV Mainz 05 (15:30), Eintracht Frankfurt vs Bayern München (15:30), FC Augsburg vs SC Paderborn (15:30), 1899 Hoffenheim vs 1. FC Köln (15:30), SC Freiburg vs Schalke 04 (15:30), Werder Bremen vs VfB Stuttgart (18:30)

Am Sonntag finden zwei Spiele statt: VfL Wolfsburg vs Hamburger SV (15:30) und Borussia Dortmund vs Borussia Mönchengladbach (17:30) 

Heute Heimspiel für Hertha BSC: Die Heimserie ausbauen

Endlich wieder ein Heimspiel. Nach den beiden Auftritten in Ostwestfalen in der vergangenen Woche geht es für die Herthaner zum Auftakt des 11. Spieltags am Freitagabend (07.11.14) ab 20.30 Uhr gegen Hannover 96. Gegen die Niedersachsen wollen die Schützlinge von Trainer Jos Luhukay wieder ihr Heimgesicht zeigen und am besten den vieren Heimsieg in Serie folgen lassen. Die 96er stehen aktuell auch Tabellenplatz sechs, haben den Großteil ihrer Punkte jedoch auch im heimischen Stadion geholt. Auswärts gab es bisher erst einen Sieg – den allerdings beim deutschen Vize-Meister Borussia Dortmund. 

Trainer Luhukay will nichts davon hören, dass seine Mannschaft im Generellen ein Problem mit der Einstellung hat. »Die Mentalität stimmt eigentlich. Sonst kann man gegen Wolfsburg, Stuttgart oder Hamburg nicht gewinnen«, erklärt er. »Wir haben immer eine gute Einstellung gehabt, doch Sonntag war das nicht der Fall.« Eine Ausnahme, die heute gegen Hannover 96 wieder korrigiert werden soll. Das erwartet auch der Norweger Skjelbred, der die Herthaner vor allem auch gegen- über den eigenen Anhängern in der Pflicht sieht. »Gegen Hannover müssen wir gewinnen, das müssen drei Punkte sein«, fordert der 27-Jährige. Hoffnung macht auch die Statistik – auswärts sind die Niedersachsen bei weitem schwächer als im heimischen Stadion – eine gute Gelegenheit also, heute die Heimserie von drei Siegen in Folge auszubauen. Dafür müssen die Herthaner aber vor allem die beiden letzten Partien abhaken und wieder an die Leistung aus den Spielen zuvor anknüpfen. »Wir werden hart und intensiv arbeiten, um gegen Hannover wieder erfolg- reich zu sein«, hat der Trainer schon Anfang der Woche angekündigt. Außerdem müsse am »Defensivverhalten und der Zweikampfführung« gearbeitet werden, die in den Augen des Trainers im Moment überhaupt nicht stimme. Zeugnis dessen sind bereits 19 Gegentore. Vor Jahresfrist waren es erst zwölf. Was die Herthaner in der vergan- genen Saison noch auszeich- nete – nämlich eine starke Defensive –, ist aktuell zu einer Schwäche geworden. Aber dafür läuft es in der Offensive – so konnten die Herthaner immerhin schon 15 eigene Tore bejubeln – das sind genauso viele, wie die starken Borussen aus Gladbach bisher erzielt haben. Dennoch ist der Wunsch nach Kontinuität und Stabilität groß. »Dann können wir uns langsam nach oben arbeiten«, hofft der Kapitän.

Und so ruhen die Erwartungen auch auf den Rückkehrern. Nico Schulz und Änis Ben-Hatira, die zuletzt mit Muskelverletzungen zu kämpfen hatten, kehrten unter der Woche wieder ins Team zurück. Und mit Johannes van den Bergh, Sebastian Langkamp und Tolga Cigerci kommt spätestens zur Rückrunde neue Power und Stabilität für die Defensive.

Live-Übertragung des 11. Spieltages auf Sky und online Live-Stream

Die Spiele der Bundesliga werden auf Sky live übertragen. Nur der Bezahlsender Sky Bundesliga HD besitzt die Rechte, um alle Spiele der 1. Bundesliga im Live-Stream oder TV zu zeigen. Bei den TV-Rechten von Sky handelt es sich weitestgehend um Exklusivrechte. 

Nachfolgend sind die aktuelle Liste der Fußballspiele die an diesem Wochenende vom Freitag den 07.11.2014 bis Sonntag den 09.11.2014 live im deutschen Fernsehen oder im Internet als Live-Stream übertragen werden. 

Wenn man sich über das Live Fußball-Angebot von Sky informieren möchtet und erfahren will in welchem Paket welche Fußballspiele gezeigt werden, ist diese Sky Info Seite auch hilfreich.  

Rückblick des 2. Tages des 10. Spieltages

Bayern gewinnt Top-Duell gegen Dortmund – BVB weiter im Keller

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Bundesliga-Tabellenführer FC Bayern München hat das Top-Duell gegen den Erzrivalen Borussia Dortmund gewonnen. Der deutsche Fußball-Meister setzte sich am Abend gegen den Vize aus Westfalen mit 2:1 durch. Marco Reus brachte die Dortmunder in Führung. Der ehemalige Borusse Robert Lewandowski glich für den Spitzenreiter aus. Mit einem verwandelten Foulelfmeter stellte Arjen Robben den Sieg sicher. Die Münchner rangieren nmit nun 24 Punkten auf Rang eins. Die Dortmunder stecken weiter im Tabellenkeller fest und sind vorerst 16.

Wolfsburg nach 4:0 in Stuttgart Tabellenzweiter

Der VfL Wolfsburg hat seine Siegerserie in der Fußball-Bundesliga fortgesetzt. Er gewann beim VfB Stuttgart 4:0 und rückte vorerst auf Platz zwei. Bayer Leverkusen unterlag beim Hamburger SV mit 0:1 und blieb Fünfter. Werder feierte beim Erstliga-Debüt seines Trainers Viktor Skripnik den ersten Erfolg. Bremen siegte bei Mainz 05 mit 2:1 und verließ zumindest für einen Tag den letzten Tabellenplatz. Hannover 96 bezwang Eintracht Frankfurt mit 1:0.

Wolfsburg siegt weiter – Erfolge für Werder und HSV 

Der VfL Wolfsburg hat seine Position in der Spitzengruppe der Fußball-Bundesliga gefestigt. Die Niedersachsen gewannen auch beim VfB Stuttgart mit 4:0.

Der Hamburger SV feierte am 10. Spieltag mit dem 1:0 gegen Bayer Leverkusen ihren ersten Heimsieg seit dem 4. April und setzte sich ein wenig vom Tabellenende ab.

Unter dem neuen Trainer Viktor Skripnik stoppte Werder Bremen seine Talfahrt und feierte mit dem 2:1 beim FSV Mainz 05 den ersten Erfolg in dieser Spielzeit. Hannover 96 bezwang Eintracht Frankfurt mit 1:0 und rehabilitierte sich damit für die Pokalschlappe unter der Woche in Aalen.

Auch der zuletzt so torhungrige VfB Stuttgart konnte den Wolfsburger Höhenflug nicht stoppen. Durch Treffer von Ivan Perisic (15. Minute) und Robin Knoche (45.+1) stellte das Team von Coach Dieter Hecking in der Mercedes-Benz-Arena schon vor der Pause die Weichen auf Sieg. Am Ende stand nach weiteren Treffern durch Kevin De Bruyne (48.) und Perisic (88.) der fünfte Erfolg der „Wölfe“ in Serie gegen die Schwaben, die unter Trainer-Rückkehrer Armin Veh weiter nicht in Tritt kommen.

Beim Bundesliga-Debüt von Dutt-Nachfolger Skripnik drohte den Bremern in Mainz nach dem frühen Rückstand durch das sechste Saisontor des Japaners Shinji Okazaki (3.) der nächste Rückschlag. Doch die Hanseaten kamen ins Spiel zurück und noch vor der Pause durch Franco di Santo zum Ausgleich, nachdem der Argentinier zuvor mit einem schwach geschossenen Foulelfmeter an 05-Keeper Loris Karius gescheitert war. Mit seinem sechsten Treffer in dieser Saison machte di Santo (49.) den ersten Erfolg für die Norddeutschen perfekt, die den letzten Tabellenplatz an den SC Freiburg abgaben.

Ein Eigentor von Eintracht-Abwehrspieler Alexander Madlung in der 88. Minute bescherte Hannover einen glücklichen Erfolg gegen Frankfurt. Bis dahin hatten beide Teams eine wenig unterhaltsame Vorstellung geboten. Dabei offenbarten die Niedersachsen einmal mehr ihre Probleme in der Offensive.

Gladbach egalisiert Uralt-Rekord – 3:1 gegen Hoffenheim

Sichtlich gerührt genoss Gladbachs Trainer Lucien Favre das Ständchen der begeisterten Fans zu seinem 57. Geburtstag.

Die Borussia blieb durch das überzeugende 3:1 (2:1) im Verfolgerduell gegen 1899 Hoffenheim hartnäckiger Bayern-Gegner und baute ihre Erfolgsserie in dieser Saison auf 17 Pflichtspiele in Folge ohne Niederlage ein. Gleichzeitig egalisierte das Team damit die 1970/71 unter Trainer Hennes Weisweiler aufgestellte Vereinsbestmarke.

Vor 52 409 Zuschauern war der überragende Doppel-Torschütze Patrick Herrmann (32./52.) an allen drei Toren beteiligt, André Hahn zeichnete für das 1:0 verantwortlich (12.). Anthony Modeste hatte bei der ersten Saisonpleite der TSG den Ausgleich markiert (30.). Die Borussia liegt in der Tabelle jetzt mit vier Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Bayern auf Platz drei. 

„Natürlich bin zufrieden. Es war klar verdient. Wir haben jetzt 20 Punkte“, analysierte Favre, „es ist fantastisch.“ Auch Gladbachs Manager Max Eberl freute sich über die Momentaufnahme: „Wir genießen den Moment. Wir stehen im Moment zurecht da oben.“ Hoffenheims Coach Markus Gosdol nahm die erste Niederlage in dieser Spielzeit dagegen mit Gelassenheit. „Wir haben lange dieses Gefühl nicht mehr gehabt. Wir haben gegen einen sehr guten Gegner gespielt, unsere Leistung war total in Ordnung. Das haut uns nichts um.“

Bundesliga 11. Spieltag 2014/15 Fr. 07.11. bis So. 09.11.2014
Anpfiff Heim Gast Ergebnis
Fr. 20:30 Hertha BSC     Hannover 96   0:2
Sa. 15:30    Bayer Leverkusen   FSV Mainz 05   -:-
Sa. 15:30 Eintracht Frankfurt   Bayern München  -:-
Sa. 15:30 FC Augsburg   SC Paderborn  -:-
Sa. 15:30 1899 Hoffenheim  1. FC Köln -:-
Sa. 18:30  SC Freiburg Schalke 04     -:-
So. 15:30 Werder Bremen    VfB Stuttgart -:-
So. 15:30 VfL Wolfsburg Hamburger SV  -:-
So. 17:30 Borussia Dortmund   Borussia M’gladbach      -:-

Ergebnisse-Tabelle nach dem 9. Spieltag

Rang Verein Spiele   TD   PKT 
1. Bayern München 10 +20 24
2 VfL Wolfsburg  10 +11 20
3. Borussia M’gladbach     10 +10 20
4 Hannover 96  11 -2 19
5. FSV 1899 Hoffenheim   10 +4 17
6. Bayer 04 Leverkuse  10 +2 16
7. SC Paderborn  10 +3 15
8. Schalke 04   10 +1 14
9. Mainz 05   10 +1 14
10. FC Augsburg   10 -1 12
11. 1. FC Köln  10 -1 12
12. Eintracht Frankfurt 10 -2 12
13. Hertha BSC   11 -6 11
14. Hamburger SV   10 -8 9
15. VfB Stuttgart  10 -9 9
16. SC Freiburg 10 -5 8
17. Borussia Dortmund  10 -6 7
18. Werder Bremen 10 -12 7

 (dpa/mz)

Quelle: Herthabac.de