Bundesliga: Borussia Dortmund – Eintracht Frankfurt 3:1

Von 14. Mai 2011 Aktualisiert: 14. Mai 2011 23:11
Bevor die offiziellen Feierlichkeiten zur gewonnenen Meisterschaft begannen, musste der BVB vor 80.720 Zuschauern noch einmal zeigen, dass er ein würdiger Meister ist und sich im letzten Spiel nicht hängen …

Bevor die offiziellen Feierlichkeiten zur gewonnenen Meisterschaft begannen, musste der BVB vor 80.720 Zuschauern noch einmal zeigen, dass er ein würdiger Meister ist und sich im letzten Spiel nicht hängen lässt, um somit der Eintracht einen Vorteil im Abstiegskampf zu verschaffen. Das tat der neue Meister auch nicht; startete konzentriert in die Partie und hatte bereits in der 11. Minute durch einen von Köhler an Blaszczykowski verursachten Foulelfmeter die Chance zur Führung – jedoch Fährmann parierte den Schuss von Lucas Barrios.

Doch der BVB ließ sich von diesem Rückschlag nicht beirren, spielte weiter munter nach vorne und kam auch durch Barrios und Lewandowski zu weiteren Einschussmöglichkeiten. Zwar kam Theofanis Gekas mit einem Lattenknaller noch zu einer guten Chance – das große Anrennen und sich gegen den Abstieg Stemmen der Frankfurter sah man aber in der ersten Halbzeit nicht.

Kurz nach Wiederanpfiff brachte Sebastian Rode die Eintracht überraschenderweise in Führung und sorgte damit wieder für Hoffnung im Frankfurter Lager (46. Minute). Nun erhöhte der BVB den Druck und konnte in der 68. Minute durch Lucas Barrios den Ausgleich erzielen. Nur vier Minuten später spitzelte der Frankfurter Marco Russ bei einem unglücklichen Rettungsversuch den Ball ins eigene Netz. In der 78. Minute holte Marcel Titsch-Rivero den Dortmunder Marcel Schmelzer von den Beinen und sah dafür die rote Karte. Den fälligen Elfmeter konnte Ralf Fährmann gegen Dede erneut parieren. Lucas Barrios war es, der erneut in der 90. Minute traf und damit den hochverdienten Endstand herstellte. Nach dem Schlusspfiff wurde dem neuen Deutschen Meister Borussia Dortmund dann die Meisterschale überreicht – die würdige Krönung einer perfekten Saison.
Die Eintracht jedoch muss nun nach 1996, 2001 und 2004 erneut den schweren Gang in die zweite Liga antreten.
Christoph Daum, Trainer von Eintracht Frankfurt: “Zuerst einmal gratuliere ich Jürgen Klopp, allen Mitarbeitern des BVB und diesen fantastischen Fans zur hochverdienten Meisterschaft. Bei uns herrscht jetzt erstmal eine Ruhe, die geprägt ist durch Enttäuschung. Wir werden jetzt möglichst schnell Gespräche aufnehmen, um die Planung für die zweite Liga anzugehen. Ich denke, dass die Eintracht gut aufgestellt ist und dass sie schnell wieder aufsteigen soll. Die Eintracht gehört in die erste Liga und das wird auch das Ziel der nächsten Tage sein. Nach zu karten und Ursachenforschung betreiben – das werden wir in unseren vier Wänden machen. Da werden wir sehr offen und kritisch die Gespräche führen, um dann mit einer Sprache nach draußen aufzutreten.”
Der Trainer vom BVB, Jürgen Klopp: “Ich wüsste nicht was ich heute noch zu sagen hätte. Es ist ein großer Tag heute für Borussia Dortmund und es ist schwierig, die richtigen Worte zu finden. Der Eintracht wünsche ich alles Gute bei ihrem Neuaufbau.”
 

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