Der neue Bundestrainer hat es mit den DVV-Frauen bis ins EM-Viertelfinale geschafft.Foto: Jonas Roosens/dpa

Bundestrainer Pedullà nach EM-Aus: Brauche «mehr Zeit»

Epoch Times2. Oktober 2015 Aktualisiert: 2. Oktober 2015 7:08
Mit dem letzten Ballwechsel beim hauchdünnen 2:3 im Viertelfinale der Volleyball-EM in Antwerpen gegen die Türkei endeten die ersten Monate der Amtszeit Luciano Pedullás. Der neue Bundestrainer der Frauen blickt trotz des verpassten Halbfinals auf eine gute Zeit zurück.

Wie fällt Ihr Fazit nach diesem ganz engen Spiel aus?

Luciano Pedullá: Wir waren knapp an einer echten Überraschung dran. Das war ein sehr gutes Spiel in Aufschlag und Abwehr. Wir haben die Türkinnen zu ungewöhnlich vielen Fehlern gezwungen. Meine Spielerinnen haben unglaublich gut gespielt. Jennifer Geerties war fantastisch, sie kam rein und hat sofort Verantwortung übernommen. Sie ist jung und kann eine sehr starke Spielerin für Deutschland werden.

Was nehmen Sie als Erkenntnisse mit?

Pedullá: Dass wir drei wichtige Spiele erst knapp im Tie-Break verloren haben. Bei den European Games in Baku gegen Polen, beim Grand Prix in Stuttgart gegen die Türkei und jetzt wieder gegen sie. Dass wir so gut mithalten können, damit hat nicht jeder gerechnet.

Stören Sie die Vergleiche mit Ihrem Vorgänger Giovanni Guidetti, der in acht Jahren zweimal EM-Silber gewann?

Pedullá:Bei aller Wertschätzung – und ich verliere nie ein schlechtes Wort über Kollegen – darf nicht vergessen werden, dass Giovanni im ersten Jahr auch noch keine großen Erfolge hatte. Ich brauche einfach mehr Zeit.

Ihr Vertrag läuft bis zum Ende der Olympia-Qualifikation nächstes Jahr. Wären Sie auch darüber hinaus bereit, für die deutschen Volleyballerinnen zu arbeiten.

Pedullá:Ja. Ich liebe die Spielerinnen, das Umfeld, den Verband und Deutschland sowieso. Mit mir kann man gern über eine Verlängerung sprechen. Aber erst einmal steht das Ziel Rio auf dem Plan.

(dpa)

Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion