Das Programm von Martina Voss-Tecklenburg vor dem Viertelfinale gegen Schweden: Nicht öffentliches Training und FIFA-Pressekonferenz.Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Das bringt der Freitag bei der Frauenfußball-WM

Epoch Times28. Juni 2019 Aktualisiert: 28. Juni 2019 5:20
Die Spannung steigt. Einen Tag vor dem Viertelfinale gegen Schweden stellt sich heute Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg nochmals den Medien. Am Abend findet dann das Topspiel zwischen Gastgeber Frankreich und Weltmeister USA statt.

Ein nicht öffentliches Training und die offizielle FIFA-Pressekonferenz vor dem Spiel mit Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg – das sind die heutigen Termine der deutschen Fußball-Frauen bei der Weltmeisterschaft in Frankreich.

Die sonst übliche Stadionbesichtigung findet nicht statt. Denn die deutsche Mannschaft kennt den Roazhon Park in Rennes bereits. Dort trug sie ihr erstes WM-Spiel gegen China (1:0) aus. Genau drei Wochen später findet dort am Samstag die Viertelfinalpartie gegen Schweden statt (18.30 Uhr/ARD und DAZN).

Für mehrere deutsche Spielerinnen gibt es bei der Partie ein Wiedersehen mit der schwedischen Abwehrspielerin Nilla Fischer, die sechs Jahre beim VfL Wolfsburg gespielt hatte. Eine besonders enge Beziehung zur Schwedin hat Torhüterin Almuth Schult. Sechs Jahre lang teilten sie bei Wolfsburg-Spielen das Zimmer.

Wieder zur Verfügung gegen Schweden steht nach ihrem Zehenbruch aus dem China-Spiel voraussichtlich wieder Spielmacherin Dzsenifer Marozsan. Ob sie allerdings schon in der Startelf dabei ist, steht noch nicht fest. „Wir freuen uns, wenn sie auf dem Platz steht“, sagte Schult. „Aber wir wollen als Mannschaft 90 Minuten eine tolle Leistung zeigen – ob mit Dzseni oder ohne.“

In Paris steigt am Abend die von der Papierform attraktivste Partie der Runde der letzten Acht zwischen zwei Titelfavoriten: Gastgeber Frankreich und Weltmeister USA spielen um den Einzug ins Halbfinale. Die USA sind das letzte Team im Turnier, das nicht aus Europa kommt. US-Kapitänin Megan Rapinoe freut sich auf die Partie: „Wir bekommen nicht oft die Chance, vor einer feindlichen Menge an Fans zu spielen“, twitterte sie. „Das wir spaßig!“ (dpa)



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