Dortmunds Marco Reus war nach dem Spiel untröstlich - beim Zwischenstand von 1:1 verschoss er einen Foulelfmeter.Foto: Leon Kuegeler/Reuters Pool/dpa/dpa

Das war der Samstag, das kommt am Sonntag

Epoch Times17. Januar 2021 Aktualisiert: 17. Januar 2021 4:46
Die Konkurrenz patzt - der FC Bayern will davonziehen. Mit einem Sieg gegen Freiburg würden die Münchner zum großen Profiteur der Schwäche der Verfolger. Auf mehreren Bundesliga-Plätzen gibt es Ärger.

Der FC Bayern München kann zum großen Gewinner des 16. Spieltags in der Fußball-Bundesliga werden.

Die härteste Konkurrenz im Titelkampf ließ wichtige Punkte liegen – mit einem Erfolg gegen den SC Freiburg am heutigen Sonntag würden die Münchner ihre Tabellenführung ausbauen und die Hinserien-Meisterschaft perfekt machen. RB Leipzig, Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund blieben ohne Sieg. Und auch die Kellerduelle endeten unentschieden. Das Wichtigste zum Spieltag im Überblick:

UNTRÖSTLICH: Marco Reus war das Sinnbild der Dortmunder Misere gegen den Abstiegskandidaten FSV Mainz 05. Erst vergab der BVB-Kapitän die größte Chance zur Führung (26.) in der ersten Halbzeit, in der zweiten Hälfte schoss er beim Endstand von 1:1 einen Foulelfmeter am Tor vorbei. „Ich muss mich eigentlich bei der Mannschaft entschuldigen. Ich hätte das Spiel entscheiden oder in die richtige Richtung bringen können“, sagte Reus. Für ihn war es bereits der zweite vergebene Bundesliga-Elfer in Serie – am zwölften Spieltag scheiterte an Werder-Keeper Jiri Pavlenka, verwandelte damals aber den Nachschuss zum 2:1-Siegtreffer.

ERNÜCHTERT: Nach dem Pokal-Aus bei Zweitligist Holstein Kiel und insgesamt zwei Pflichtspiel-Niederlagen nacheinander stehen die Bayern eigentlich mächtig unter Druck. Die versammelte Konkurrenz verpasste es jedoch, das derzeitige Schwächeln weiter auszunutzen. Wie Dortmund und Bayer Leverkusen mit dem 0:1 beim 1. FC Union Berlin am Freitagabend ließ auch RB Leipzig eine große Chance ungenutzt. „Es ist kein Naturgesetz, dass alle anderen Mannschaften gewinnen, wenn Bayern das mal nicht tut“, sagte Trainer Julian Nagelsmann nach 2:2 beim VfL Wolfsburg. „Ich thematisiere nicht das Bayern-Jagen, sondern unser eigenes Punkte-Sammeln.“ Damit können die Münchner mit einem Sieg gegen Freiburg (15.30 Uhr/Sky) bis auf vier Punkte von Leipzig davonziehen.

HOFFNUNGSLOS: Im zweiten Sonntagsspiel will Schlusslicht FC Schalke 04 bei Eintracht Frankfurt den Mini-Aufschwung nach dem Erfolg gegen Hoffenheim und dem Ende der Sieglos-Serie fortsetzen (18.00 Uhr). Die Konkurrenz im Abstiegskampf holte jeweils einen Zähler: Durch das überraschende Remis in Dortmund zog Mainz an den punktgleichen Schalkern vorbei. Der 1. FC Köln gegen Hertha BSC und Arminia Bielefeld bei der TSG 1899 Hoffenheim kamen jeweils zu einem 0:0.

ERBOST I: Jonas Hofmann musste sich zurückhalten. Der umstrittene Elfmeter in der Nachspielzeit beim 2:2 von Borussia Mönchengladbach beim VfB Stuttgart erzürnte den Nationalspieler. „Das ist eine absolute Frechheit, ich weiß nicht, was er da denkt“, sagte er mit Blick auf den Unparteiischen, der erst nach Anschauen der Videobilder auf Strafstoß entschied. „Es ist Wahnsinn, so etwas habe ich noch nie erlebt. Ich weiß nicht, wofür wir den Videoschiedsrichter haben.“ Auch Schiedsrichter Felix Brych gab zu, dass Stuttgart über den Elfmeter „glücklich“ sein dürfe. Durch den späten Ausgleich verpasste Gladbach den dritten Liga-Sieg in Serie und bleibt Siebter.

ERBOST II: Rafal Gikiewicz war sichtlich sauer. Der Umgang seiner Teamkollegen vom FC Augsburg mit der 0:2-Niederlage bei Werder Bremen passte dem polnischen Torwart so gar nicht. „Wenn ich unsere Gesichter sehe – wir lachen, nachdem wir 0:2 verlieren, das geht nicht“, sagte der 33-Jährige bei Sky. „Vielleicht verstehe ich Fußball nicht, das kann ich nicht akzeptieren.“ (dpa)


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