DFB-Pokal-Viertelfinale: Zwei Gastgeber als Außenseiter

Ein Regionalligist und sieben Erstligisten stehen im Viertelfinale des DFB-Pokals. Neben den sportlichen Dingen beschäftigen sich die Clubs im Vorfeld aber auch mit einem anderen Thema.
Titelbild
Der FC Saarbrücken hat bereits einen Bundesligisten und zwei Zweitligisten im Pokal ausgeschaltet.Foto: Oliver Dietze/dpa/dpa
Epoch Times3. März 2020

Am ersten Tag des Viertelfinales im DFB-Pokal sind die Gastgeber die Außenseiter. Der 1. FC Saarbrücken steht als letzter unterklassiger Club noch im Wettbewerb mit sieben Fußball-Bundesligisten.

Der Viertligist will für die nächste Überraschung sorgen. Saarbrücken empfängt heute (18.30 Uhr/Sky) in Völklingen den Erstligisten Fortuna Düsseldorf.

Die Düsseldorfer sollten angesichts der bisherigen Ergebnisse des Bundesliga-Gründungsmitglied gewarnt sein. Der Pokal-Schreck hat bereits den Bundesligisten 1. FC Köln sowie die Zweitligisten Jahn Regensburg und Karlsruher SC ausgeschaltet.

Auch im zweiten Spiel des Tages ist der Gastgeber der Außenseiter. Der zuletzt in der Bundesliga schwächelnde FC Schalke 04 empfängt den Rekord-Pokalsieger FC Bayern München. Anstoß ist um 20.45 Uhr (ARD und Sky).

Neben der Frage beider Clubs nach möglichen Konsequenzen im Fall weiterer Fan-Entgleisungen hat vor allem Schalke ein weiteres Problem. Trainer David Wagner muss die brisante Torwartfrage klären. Er hat die Wahl zwischen dem nervlich schwer angeschlagenen Alexander Nübel, der in der kommenden Saison zu den Bayern wechselt, und Markus Schubert, der Ende Januar in der Bundesliga beim 0:5 in München patzte.

Beide Clubs beschäftigen sich zudem damit, wie im Fall weiterer Schmähungen von Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp oder ähnlich gravierender Vorfälle verfahren wird. Schalkes Vorstand hatte am vergangenen Wochenende den sofortigen Spielabbruch in vergleichbaren Situationen angekündigt. (dpa)



Epoch TV
Epoch Vital
Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion