Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in der Einzelkritik

Die Leistungen der deutschen Spieler im Überblick:Leno: Erst eine schlampige Fußabwehr. Dann beim Gegentor im kurzen Eck düpiert. So ist er kein adäquater Ersatztorwart für die WM.Mustafi: Ein total misslungener Abend für den Arsenal…
Titelbild
Leon Goretzka jubelt nach seinem Tor zum 1:0. Deutschland machte mit einem 5:1-Sieg die perfekte Qualifikation perfekt.Foto: Thomas Frey/dpa
Epoch Times8. Oktober 2017

Die Leistungen der deutschen Spieler im Überblick:

Leno: Erst eine schlampige Fußabwehr. Dann beim Gegentor im kurzen Eck düpiert. So ist er kein adäquater Ersatztorwart für die WM.

Mustafi: Ein total misslungener Abend für den Arsenal-Verteidiger. Als Abwehrorganisator unsouverän. Kurz vor dem Ausgleich verletzt.

Kimmich: Der Dauerbrenner. Spielte alle 900 Quali-Minuten. Brachte Struktur ins Spiel und war Vorbereiter der beiden Goretzka-Tore.

Can: Brachte zunächst Löw mit seinen Befreiungsschlägen auf die Palme. Steigerte sich und packte noch das Tor-Hammer zum 5:1 aus.

Süle: Große Probleme im Spielaufbau. Ermöglichte Almeida die Chance zum Ausgleich (13.). Schon nach 22 Minuten angeschlagen raus.

Brandt: In der ersten Hälfte nicht länderspieltauglich. Riss sich dann zusammen und bereitete immerhin Wagners Kopfballtor vor.

Müller: Der Kapitän krempelte die Ärmel hoch, als es in der ersten Hälfte gar nicht lief. Ein sechster Quali-Treffer gelang ihm nicht.

Goretzka: Doppelpack des Schalkers. Richtig frech sein Hackentor. Bewies bei seinen Vorstößen, warum Löw große Stücke auf ihn hält.

Sané: Setzte zu selten zu seinen gefährlichen Sprints an. Vergab Großchancen aus spitzem Winkel (45.) und kurzer Distanz (52./56.).

Stindl: Der Gladbacher fand zwischen den Angriffslinien selten Bindung zum Spiel. Trockener Schuss klatschte an den Pfosten (61.).

Wagner: Wieder mit viel Wucht. Nur ein Kopfball saß. Seine Quote: Fünf Tore in fünf Spielen. Damit Top-Torschütze der Quali mit Müller.

Rüdiger: Kam für den angeschlagenen Süle und war auch nicht besser. Beim Ausgleich von Sheydaev ausgetanzt. Torpremiere per Kopf zum 3:1.

Ginter: Kam in der ersten Hälfte für den verletzten Mustafi und brachte Stabilität in die Abwehr. Retter auf der Linie (85.).

Younes: Durfte als das Spiel entschieden war noch 20 Minuten für Müller ran. Die Zeit reichte nicht für auffällige Dribblings. (dpa)



Epoch TV
Epoch Vital
Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion