Die deutschen Volleyballspielerinnen stehen im EM-Achtelfinale.Foto: Sander Koning/dpa

DVV-Frauen im EM-Achtelfinale – 3:0 gegen Tschechien

Epoch Times28. September 2015 Aktualisiert: 28. September 2015 18:54
Deutschlands Volleyballerinnen haben bei der Europameisterschaft in Belgien und den Niederlanden das erste Etappenziel erreicht.

Im letzten Gruppenspiel in der Gruppe D in Eindhoven besiegte das Team von Bundestrainer Luciano Pedullà Tschechien glatt mit 3:0 (25:17, 25:23, 25:17). Die Mannschaft steht nach dem zweiten Sieg und der bisher besten Turnierleistung in der K.o.-Runde.

Als Tabellenzweiter hinter Gruppensieger Serbien trifft der Vize-Europameister von 2011 und 2013 am 30. September im Achtelfinale auf den Dritten der Gruppe B. Bei einer Niederlage und Rang drei hätte mit dem Gruppenzweiten der vermeintlich schwerere Gegner gewartet.

Zu Beginn des ersten Satzes trumpften die deutschen Frauen sofort auf. Mit einer im Vergleich zum 3:1 gegen Rumänien am Vortag stark verbesserten Annahme und einem variablen Angriffsspiel setzten sie Tschechien immer wieder unter Druck. Über ein 5:1 und 12:6 lagen Kapitänin Margareta Kozuch und Co. beim Stand von 14:7 erstmals mit sieben Punkten vorn. Zwar ließen sie den Weltranglisten-29. während einer leichten Schwächephase bis auf drei Zähler herankommen (17:14), zogen dann aber wieder davon.

Im zweiten Durchgang leisteten die Tschechinnen mit ihren Stars Helena Havelkova und Aneta Havlickova größere Gegenwehr und glichen zwischenzeitlich mehrfach aus. Es entwickelte sich ein intensiver Kampf um jeden Punkt, in dem die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) aber die Ruhe behielt. Zudem profitierte sie mehrfach von Abwehrfehlern des Gegners. Am Ende war es Kozuch, die mit dem ersten Satzball erfolgreich war.

Als die Tschechinnen im dritten Abschnitt unter dem Eindruck der drohenden Niederlage immer nervöser wurden, zogen die Deutschen ihr Spiel konsequent durch. In der Mitte des Satzes bauten sie ihre Führung kontinuierlich aus und zogen beim 14:6 auf acht Zähler davon. Zwar hoffte der Gegner noch einmal, als er den Rückstand nach einem Vier-Punkte-Lauf auf 14:10 verkürzt hatte, doch das DVV-Team ließ sich nicht beirren.

(dpa)

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