Dynamo-Präsident Andreas Ritter soll mit dem gesamten Präsidium in Dresden zurückgetreten sein.Foto: Arno Burgi/dpa

Dynamo trotz Rücktrittswelle handlungsfähig

Epoch Times1. Oktober 2018 Aktualisiert: 1. Oktober 2018 10:59
Die SG Dynamo Dresden hat am Montagvormittag den angeblichen Rücktritt des gesamten Präsidiums noch nicht bestätigt. Vertreter des Fußball-Zweitligisten waren für eine Stellungnahme vorerst weiter nicht erreichbar.Selbst ohne das dreiköpfige…

Die SG Dynamo Dresden hat am Montagvormittag den angeblichen Rücktritt des gesamten Präsidiums noch nicht bestätigt. Vertreter des Fußball-Zweitligisten waren für eine Stellungnahme vorerst weiter nicht erreichbar.

Selbst ohne das dreiköpfige Präsidium bliebe der Verein aber handlungsfähig. Das Gremium erfüllt bei Dynamo der Vereinssatzung zufolge vordergründig repräsentative Aufgaben in der Öffentlichkeit.

Am Sonntagabend hatten Medien übereinstimmend berichtet, dass Präsident Andreas Ritter, die Vizepräsidenten Michael Winkler und Diana Schantin ebenso wie der Stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende André Gasch, der Ehrenratsvorsitzende Klemens Rasel und der Stellvertretende Ehrenratsvorsitzende Michael Walter mit sofortiger Wirkung ihre Ämter bei dem sächsischen Traditionsverein niedergelegt hätten.

Dabei beriefen sich MDR und „Bild“ auf ein gemeinsames Schreiben der Präsidiumsmitglieder, die Grabenkämpfe als Grund für ihre Entscheidung nannten, „die den Frieden in unserer Sportgemeinschaft ernsthaft bedrohen“. Diese Zustände seien „von Lügen, Diffamierungen und persönlichen Anfeindungen“ getragen.

Hintergrund sollen interne Machtkämpfe um die beiden Geschäftsführer Ralf Minge, der den sportlichen Bereich verantwortet, und Michael Born, zuständig für die kaufmännischen Belange, sein. Die Dynamo-Fans hatten sich am Sonntag am Rande der 0:1-Heimniederlage gegen die SpVgg Greuther Fürth klar für Minge positioniert. (dpa)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion