Der langjährige Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo hat fehlenden Rückhalt für Sebastian Vettel bei der Scuderia beklagt.Foto: Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa/dpa

Ex-Ferrari-Präsident kritisiert Art der Trennung von Vettel

Epoch Times3. September 2020 Aktualisiert: 3. September 2020 10:42
Der langjährige Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo hat fehlenden Rückhalt für Sebastian Vettel bei der Scuderia beklagt.„Sebastian muss sich - wie Michael Schumacher - zuhause fühlen, er braucht - wie Michael - ein Umfeld, das ihn unterstü

Der langjährige Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo hat fehlenden Rückhalt für Sebastian Vettel bei der Scuderia beklagt.

„Sebastian muss sich – wie Michael Schumacher – zuhause fühlen, er braucht – wie Michael – ein Umfeld, das ihn unterstützt, das ihn verteidigt und ihn vor allem schützt. Das war bei Michael mit Jean Todt der Fall und ich habe das zu meinen Anfangszeiten mit Niki Lauda getan“, sagte di Montezemolo dem TV-Sender RTL in einem Interview.

Vettel (33) muss Ferrari am Ende dieser Saison nach sechs Jahren verlassen. Im Gegensatz zu seinem Formel-1-Idol Michael Schumacher wird er ohne den Gewinn der Weltmeisterschaft für Ferrari gehen. Seine weitere Zukunft ist noch ungewiss. Unter di Montezemolo feierte Schumacher alle seine fünf WM-Titel mit Ferrari.

Als Missverständnis will di Montezemolo, der von 1991 bis 2014 Ferrari-Boss war, die Verbindung Vettel-Scuderia aber nicht betrachten. „Sebastian hat nie Ärger gemacht, immer im Team gearbeitet. Er hat Siege geholt, die andere nicht geholt hätten, in einem Auto, das nicht immer konkurrenzfähig war“, sagte der Italiener.

Er kritisierte die Auflösung der Zusammenarbeit. „Das Timing und die Art der Trennung von Seb haben mir überhaupt nicht gefallen“, befand der 73-Jährige. „Überall im Leben stehen Veränderungen an. Aber es geht um die Art und Weise.“ Im Mai hatten Ferrari und Vettel noch von einer gemeinsamen Trennungsentscheidung gesprochen. Später zeigte sich der viermalige Weltmeister überrascht von der Ausmusterung durch Teamchef Mattia Binotto. (dpa)


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion