Logo Epoch Times

Fußball-WM 2018: Das Spiel am Dienstag (zusammengestellt vom SID)

top-article-image

Kevin De Bruyne (l.) könnte den Unterschied ausmachen

Foto: SID

author-image
Artikel teilen

Lesedauer: 3 Min.

1. Halbfinale
FRANKREICH – BELGIEN in St. Petersburg (20.00 Uhr MESZ/ARD und Sky Deutschland)
WIEDERSEHEN: Die Offensive der Roten Teufel peitscht ein nicht ganz unbekannter Franzose ein. Kein Geringerer als Thierry Henry, Rekordtorschütze der Equipe Tricolore, betreut Belgien seit 2016 als Assistenzcoach. Vor 20 Jahren holte er an der Seite des heutigen französischen Nationaltrainers, Didier Deschamps, den WM-Titel. Ein komisches Gefühl für Les Bleus? „Ich würde ihm gerne zeigen, dass er sich für das falsche Lager entschieden hat“, sagte Frankreichs Stürmer Olivier Giroud.
GLÜCKSBRINGER: Spielt Verteidiger Benjamin Pavard vom VfB Stuttgart im Frankreich-Trikot, können Les Bleus einfach nicht verlieren. Von 29 Spielen in sämtlichen Auswahlteams von der U19 an hat Pavard noch keines verloren. „Ich hoffe, es werden 31 Spiele ohne Niederlage“, sagte der 22 Jahre alte Senkrechtstarter mit Blick auf Halbfinale und Endspiel der WM. Im A-Team verbuchten die Franzosen bei Pavards zehn Einsätzen acht Siege und zwei Remis.
SCHLÜSSEL: Geht es nach dem belgischen Torwart-Idol Jean-Marie Pfaff, ist Kevin De Bruyne das größte Ass im Ärmel der Belgier. „Lasst ihn frei aufspielen, lasst ihn kreativ sein! Dann ist er für die belgische Mannschaft am wertvollsten“, sagte der ehemalige Bayern-Torhüter dem SID. Aber auch die Schlüssmänner könnten über den Finaleinzug entscheiden, so der 64-Jährige: „Denn sowohl Frankreich als auch die belgische Mannschaft verfügen über eine starke Offensive.“
KOLLEKTIV: Warum die Belgier so ein unangenehmer Gegner sind? Neun verschiedene Spieler haben die bislang 14 Turniertreffer der Roten Teufel erzielt. Mehr verschiedene Schützen hatten bislang nur Frankreich (1982) und Italien (2006) mit jeweils zehn.
WAS NOCH ZU SAGEN WÄRE: „Wer Brasilien schlägt, braucht sich vor niemandem mehr fürchten.“ (Belgiens Nationalspieler Nacer Chadli)
FRANKREICH: 1 Lloris/Tottenham Hotspur (31 Jahre/102 Länderspiele/0 Tore) – 2 Pavard/VfB Stuttgart (22/10/1), 4 Varane/Real Madrid (25/47/3), 5 Umtiti/FC Barcelona (24/23/2), 21 Hernandez/Atletico Madrid (22/10/0) – 13 Kante/FC Chelsea (27/29/1), 6 Pogba/Manchester United (25/58/9) – 10 Mbappe/Paris St. Germain (19/20/7), 7 Griezmann/Atletico Madrid (27/59/23), 14 Matuidi/Juventus Turin (31/70/9) – 9 Giroud/FC Chelsea (31/79/31). – Trainer: Deschamps
BELGIEN: 1 Courtois/FC Chelsea (26 Jahre/63 Länderspiele/0 Tore) – 2 Alderweireld/Tottenham Hotspur (29/81/3), 4 Kompany/Manchester City (32/80/4), 5 Vertonghen/Tottenham Hotspur (31/106/9) – 22 Chadli/West Bromwich Albion (28/49/6), 8 Fellaini/Manchester United (30/86/18), 6 Witsel/Tianjin Quanjian (29/94/9), 11 Carrasco/Dalian Yifang (24/29/5) – 7 De Bruyne/Manchester City (27/66/15) – 9 Lukaku/Manchester United (25/73/40), 10 Eden Hazard/FC Chelsea (27/90/24). – Trainer: Martinez
SCHIEDSRICHTER: Andres Cunha (Uruguay)
DIREKTER VERGLEICH: 73 Spiele, 24 Siege, 19 Unentschieden, 30 Niederlagen
DAS LETZTE SPIEL: 3:4 am 7. Juni 2015 (Länderspiel)
WER FEHLT: – Meunier (Gelbsperre)
(St. Petersburg (SID) (AFP))

Kommentare

Noch keine Kommentare – schreiben Sie den ersten Kommentar zu diesem Artikel.