Millerntor-StadionFoto: über dts Nachrichtenagentur

2. Bundesliga: St. Pauli gewinnt Stadtderby gegen HSV

Epoch Times1. März 2021 Aktualisiert: 1. März 2021 22:32

Zum Abschluss des 23. Spieltags in der 2. Fußball-Bundesliga hat der FC St. Pauli das Stadtderby gegen den Hamburger SV mit 1:0 für sich entschieden. Vor der Partie konnte die Favoritenrolle nicht klar festgelegt werden, lange Zeit sah der HSV in dieser Saison wie ein sicherer Aufsteiger aus. Doch nach zuletzt drei Spielen ohne Sieg, rückte die Konkurrenz näher an die „Rothosen“ heran.

St. Pauli hingegen zeigte sich in den vergangenen Wochen nicht nur extrem formstark, sondern auch sehr spielfreudig – am Millerntor kam es also zum Spiel der Gegensätze. Nur wenige Sekunden waren gespielt, da setzte der HSV-Kreativspieler Kittel mit einem satten Freistoß ans Lattenkreuz ein frühes Ausrufezeichen. Wenig später traf der HSV erneut nur Aluminium, vorausgegangen war wieder ein Kittel-Freistoß, den Jung an die Oberkante der Latte köpfte. St. Pauli brauchte einen Moment, um sich auf den HSV einzustellen, wurde dann Mitte der ersten Halbzeit aber immer stärker, insbesondere der quirlige Marmoush kam zu guten Abschlussaktionen. Trotzdem blieb die Partei zur Halbzeit torlos. Nach 52 Minuten zeigte Schiedsrichter Aytekin dann auf den Punkt, nachdem der gelb-vorbelastete Jung mit einem riskanten Tackling Zalazar am Schuss hinderte. Aytekin revidierte seine Entscheidung nach einer kurzen Überprüfung allerdings wieder. Das Spiel blieb intensiv, beide Teams gingen giftig in die Zweikämpfe, Torraumszenen gab es auf beiden Seiten. Den entscheidenden Treffer markierten kurz vor Schluss dann die „Kiezkicker“. Der kurz zuvor eingewechselte Zander legte auf Kyereh raus, der den Ball mit einem strammen Schuss ins Tor jagte (88.). Nach dem Gegentreffer ließ sich HSV-Kapitän Leibold noch zu einer Tätlichkeit hinreißen und sah zurecht die rote Karte, wenig später pfiff Aytekin das 98. Aufeinandertreffen der beiden Stadtrivalen ab. Der Hamburger SV ist nun Vierter, St. Pauli bleibt auf Platz elf. (dts)


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