Bundesliga-Fußball vor dem AnstoßFoto: über dts Nachrichtenagentur

DFL-Chef fordert Bundesliga-Klubs zum Sparen auf

Epoch Times30. Oktober 2020 Aktualisiert: 30. Oktober 2020 15:23

Die Bundesligisten sollten sich nach Ansicht des Chefs der Deutschen Fußball Liga (DFL), Christian Seifert, auf eine längere Zeit ohne Fans im Stadion einstellen. „Es wäre schon sehr optimistisch, jetzt noch davon auszugehen, dass in der laufenden Saison in großem Stil Zuschauereinnahmen fließen“, sagte der Manager dem „Handelsblatt“ (Montagausgabe). Die Konsequenz: „Jeder Klub ist in diesen Tagen gut beraten, die Fixkosten zu drücken. Und dazu gehören auch die Personalkosten“, sagte Seifert.

Die Stars kassieren trotz Coronakrise Millionengehälter. Der Amateursport muss wegen der hohen Infektionszahlen im November pausieren, die Profiligen dürfen weitermachen. Für Seifert ist das überlebenswichtig: „Oberstes Ziel ist es, den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten. Davon hängt alles ab: Die TV-Erlöse und auch die Einnahmen aus dem Sponsoring.“ Zum Saisonstart im September hatten die Politiker den Klubs erlaubt, bis zu 20 Prozent der Plätze in den Stadien zu füllen. Dort wo Fans tatsächlich zugelassen gewesen seien, habe das gut geklappt, urteilt Seifert: „Unser Hygienekonzept hat sich bewährt.“ Wenn es in der Coronakrise hart auf hart komme, könnten sich künftig auch Geldgeber an der Liga beteiligen. „Es gibt ein großes Interesse von Investoren an der DFL und ihren Geschäftsfeldern. Schon zu Beginn der Krise wurden wir von Kapitalgebern angesprochen“, so der DFL-Chef. (dts)

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN
Kommentieren
Werte Leserinnen und Leser,
Ihre Kommentare sind uns willkommen, bitte lesen Sie vorher die Netiquette HIER.
Die Kommentare durchlaufen eine stichprobenartige Moderation.
Beiträge können gelöscht oder Teilnehmer können gesperrt werden.
Bitte bleiben Sie respektvoll und sachlich.

Ihre Epoch Times-Redaktion