Fanproteste, wie hier in Mönchegladbach, gegen Korruption im DFB und der DFL. Foto: Epoch Times
Fanproteste, wie hier in Mönchegladbach, richten sich gegen vermutete Korruption im DFB und der DFL.Foto: Epoch Times

„Gegen korrupte Funktionäre“ – Fans vs. DFB (Teil II)

Von 1. Oktober 2018 Aktualisiert: 1. Oktober 2018 10:30
Proteste im Deutschen Sportfernsehen. Diese "Aktion" scheint ein weiterer Bestandteil der aktiven Fanszene in unserem Land zu sein, die nun schon seit Wochen gegen Korruption und Geldgier einiger Funktionäre beim DFB und bei der DFL protestieren.

Während der Liveübertragung der Sendung „Doppelpass“ im DSF kam es gestern zu einem Zwischenfall. Mehrere Fans skandierten mehrmals und laut vernehmbar „Fußballmafia DFB“. Dabei warfen sie unechte Geldscheine in die Talkrunde der Fußballexperten, um so auf die Korruption einiger Funktionäre aufmerksam zu machen. Sekunden später sah man einen Fan mit einem Banner durch die Sendung laufen auf dem „Gegen korrupte Funktionäre“ geschrieben stand.

Diese „Aktion“ scheint ein weiterer Bestandteil der aktiven Fanszene in unserem Land zu sein, die nun schon seit Wochen gegen Korruption und Geldgier einiger Funktionäre beim DFB und bei der DFL protestieren (Epoch Times berichtete).

Da die Verbände DFB und DFL jährlich Milliarden Euro umsetzen, ist wohl nicht davon auszugehen, dass sich die Funktionäre auf Vorschläge und Forderungen der Fans einlassen werden. Außerdem werden sie sich wohl kaum von Fans in ihre Sicht der Dinge „reinreden“ lassen wollen. Stattdessen wird vermutlich durch die Verflechtung zwischen Sportverbänden und Politik in absehbarer Zukunft noch härter gegen kritische Fans vorgegangen werden. Dann kann man vermuten, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis wieder öffentlich von „furchtbaren Ausschreitungen“ berichtet wird, sodass die Bürger dann für ein noch härteres Durchgreifen gegen kritische Fans Verständnis haben werden.



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion