Dortmunds Ansgar Knauff (l) traf mit seinem ersten Bundesliga-Tor zum Sieg.Foto: Tom Weller/dpa/dpa

Knauff wahrt Dortmunds Mini-Chance: Sieg in Stuttgart

Epoch Times10. April 2021 Aktualisiert: 10. April 2021 20:25
Borussia Dortmund hat seine Mini-Chance auf die Champions League dank Youngster Ansgar Knauff gewahrt. Vier Monate nach der 1:5-Demontage im Hinspiel nahm der BVB durch eine Energieleistung Revanche am VfB Stuttgart und setzte sich beim starken…

Borussia Dortmund hat seine Mini-Chance auf die Champions League dank Youngster Ansgar Knauff gewahrt. Vier Monate nach der 1:5-Demontage im Hinspiel nahm der BVB durch eine Energieleistung Revanche am VfB Stuttgart und setzte sich beim starken Aufsteiger mit 3:2 (0:1) durch.

Der eingewechselte Knauff sorgte in der 80. Minute für den hart erkämpften Sieg der Dortmunder, die weiterhin sieben Punkte von Eintracht Frankfurt und Platz vier trennen.

Zuvor hatte Marco Reus (52.) nach 1130 Spielminuten ohne Tor in der Fußball-Bundesliga wieder für den BVB getroffen, den weiteren Treffer erzielte Jude Bellingham (47.). Den Stuttgartern reichten die beiden Tore von Sasa Kalajdzic (17.) und Daniel Didavi (78.) nicht für eine erneute Überraschung gegen die Westfalen.

Vier Tage vor dem Rückspiel im Königsklassen-Viertelfinale gegen Manchester City am Mittwoch (21.00 Uhr) mühte der BVB sich, hatte mehr Ballbesitz, rannte immer wieder an – belohnte sich dank mehr Zielstrebigkeit und Durchschlagskraft aber erst in einer turbulenten zweiten Halbzeit. Dabei mussten die Westfalen nach der Pause auf Mats Hummels verzichten, der wegen Magenkrämpfen ausgewechselt wurde.

Am 32-Jährigen lag es aber nicht, dass der BVB nach einer guten Viertelstunde in Rückstand geriet. Die Dortmunder dominierten zwar weite Teile des Spiels, machten aber gerade im ersten Durchgang zu viele Fehler. Eigentlich hatten die Gäste in der Anfangsphase alles im Griff, doch dann patzten sie im Spielaufbau, was der VfB zu einem schnellen Gegenangriff nutzte.

Borna Sosa flankte den Ball hoch in den Strafraum, wo der lauernde Kalajdzic Marwin Hitz per Kopfball überlupfte. Für Sosa war es bereits die neunte Torvorlage in dieser Saison, fünf der vergangenen sechs gab er Kalajdzic – und alle davon verwandelte der Zwei-Meter-Mann per Kopf. Auch anschließend wurden die aggressiven Gastgeber meist dann gefährlich, wenn dem BVB Fehler unterliefen.

Die Borussia rannte somit schon wieder früh einem Rückstand hinterher, ließ sich davon aber nicht beirren. Wenn sich die Mannschaft von Trainer Edin Terzic in Stuttgart eines nicht vorwerfen lassen konnte, war es mangelndes Engagement. Doch es fehlte an Zielstrebigkeit und Durchschlagskraft, die wenigen Schusschancen nutzte der BVB nicht. Auch Erling Haaland fiel zunächst kaum auf.

Die Tore mussten also diesmal andere machen. Unmittelbar nach der Pause startete der BVB seinen bislang besten Angriff, den Bellingham mit einem wuchtigen Flachschuss aus 15 Metern zum Ausgleich abschloss. Fünf Minuten später drehte Reus das Spiel. Wieder agierten die Gäste im Vergleich zum ersten Durchgang überraschend zielstrebig, einen Pass von Reyna ließ Haaland im Strafraum clever durch die Beine, wo Reus lauerte und den Ball zum 2:1 ins Eck schlenzte.

Die Partie nahm jetzt Fahrt auf. Erst vergab Tanguy Coulibaly (66.) die Riesenchance zum Ausgleich, gut zehn Minuten später schloss Didavi einen starken Konter zum Ausgleich ab. Doch dann schlug Knauff zurück. Auf Vorlage von Haaland sorgte der 19-Jährige für den Endstand. (dpa)


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion