Live-Stream Basketball Eurocup: Heute Telekom Bonn vs CAI Zaragoza, Brose Baskets vs Paris Levallois, Artland Dragons gegen Telenet Ostend, Live-Übertragung auf Sport1+

Epoch Times29. Oktober 2014 Aktualisiert: 29. Oktober 2014 11:58

Die 13. Ausgabe des ULEB Eurocups beginnt am 14. Oktober mit der ersten Gruppenphase. Nachdem der Wettbewerb im Vorjahr einmalig mit 48 Mannschaften ausgetragen wurde, wurde die Teilnehmerzahl der Vorrunde dieses Jahr wieder auf 36 Mannschaften beschränkt. In sechs Gruppen wird um den Einzug in die Zwischenrunde gekämpft. Die tabellarisch auf den beiden hinteren Plätzen rangierenden Mannschaften jeder Vorrundengruppe scheiden aus, während die anderen Mannschaften zusammen mit den acht Teilnehmern der Euroleague, die in jenem Wettbewerb nicht die zweite Runde der besten 16 Mannschaften erreicht haben, die Zwischenrunde mit insgesamt 32 Mannschaften bilden.

Die deutsche Basketball Bundesliga ist im Eurocup zusammen mit den russischen Mannschaften am stärksten vertreten. Mit den EWE Baskets Oldenburg, den Artland Dragons, den Brose Baskets aus Bamberg und den Telekom Baskets Bonn, kämpfen gleich vier Teams um den Titel. Eurosport2 überträgt die Spitzenspiele des Eurocup live.

Heute, den 29. Oktober, findet 16 Spiele statt. In der Gruppe A spielen zwei deutschen Mannschaften: Telekom Bonn vs CAI Zaragoza (19:30) und Brose Baskets vs Paris Levallois (20:00) und in der Gruppe B spielt die deutsche Mannschaft Artland Dragons gegen Telenet Ostend (19:30). 

Basketball Eurocup im TV und Live-Stream

Leider wird nur ein Spiel von den drei Spielen mit deutschen Mannschaften in Deutschland live übertragen. Das Pay-TV Sport1+ wird das Heimspiel Brose Baskets Bamberg gegen Paris Levallois übertragen. Die Partie wird um 20:00 Uhr angepfiffen. Wer zu Hause keinen Fernsehngerät hat, kann das Spiel live im Internet im Stream gucken. Hier geht es zum Sport1+ Live-Stream über zattoo.

Brose Basekts Bamberg vs Paris Levallois: Paris bringt Sharrod ford mit

Wie die Brose Baskets ist auch Paris mit einer Auswärtsniederlage in den Wettbewerb gestartet und hat sich am zweiten Spieltag zu Hause revanchiert. Mit dieser Bilanz stehen die Franzosen nur aufgrund des schlechteren Korbverhältnisses in der Tabelle auf Platz drei hinter den Brose Baskets. Topscorer der Franzosen ist mit 12,5 Punkten im Schnitt Center Landing Sane. Auf dem zweiten Platz folgt der früherer Bamberger Sharrod Ford mit 11,5 Punkten. Mit 7,5 Rebounds ist er gleichzeitig zweitbester Rebounder. Mit 8,5 Rebounds führt Michel Jean Baptiste Adolphe diese Statistik an. Nur fünf Teams im gesamten Wettbewerb rebounden besser als der aktuelle französische Tabellendreizehnte. Nur zwei Teams im Wettbewerb haben zudem mehr Dreier geworfen als Paris Levallois. Mit dem erfahrenen Guard Blake Schilb und Floorgeneral Mike Green, der in Cantu bereits unter Andrea Trinchieri spielte, haben sie zwei kreative Anführer, die pro Spiel zusammen auf neun Assists kommen. Außerdem haben die Pariser „eine Menge sehr athletischer Jungs und Dreierschützen“, fasst Trinchieri zusammen und fordert: „Wir müssen sehr körperlich und sehr hart gegen ihre Athleten spielen. Wir spielen zu Hause und müssen das Spiel deshalb gewinnen.“

Für Bambergs Head Coach Trinchieri ist das Spiel am Mittwoch ein „Must-Win“, ein Spiel, das unbedingt gewonnen werden muss. Nicht, weil der Gegner etwa besonders leicht zu besiegen wäre. Sondern, weil man im Eurocup vor allem seinen Heimvorteil behalten muss. Die Brose Baskets zeigten sich zuletzt in guter Form, haben wettbewerbsübergreifend drei Spiele in Folge gewonnen. Die letzten Siege gegen Bonn (104:79) und Ulm (101:74) waren nicht nur überzeugend, sondern sorgten bei den Fans der Brose Baskets für Begeisterung. Auf die Gefahr angesprochen, ob seine Spieler deshalb den nächsten Gegner auf die leichte Schulter nehmen könnten, entgegnet Trinchieri: „Ich habe davor keine Angst. Ich weiß aber, dass dieses Risiko besteht. Wir werden versuchen, dieses Risiko zu vermeiden.“ Überhaupt könne das Spiel gegen Ulm und auch das Eurocup-Spiel gegen Bonn kein Maßstab sein. Trinchieri: „Das wichtigste wird sein, dass wir uns auf eine völlig andere Art von Basketball einstellen. Das ist etwas, was wir in Bologna (dort unterlag Bamberg gegen Reggio Emilia mit 67:70) nicht gut gemacht haben.“ Auch das Spiel gegen Bonn „war zwar ein Eurocup-Spiel, aber wir kannten diesen Stil aus der BBL.“

72 Stunden nach dem letzten Bundesligaspiel gegen Ulm müssten die Brose Baskets bereit sein, Leistung zu bringen und dabei aber „etwas völlig anderes zeigen als gegen Ulm. „Eine gute Defense ist immer wichtig. Aber wir werden eine andere Offensive zeigen müssen.“ Denn Paris werde in der Verteidigung völlig anders auftreten als Ulm, sagt der Coach und kündigt ein körperbetontes und enges Spiel an. 

Heimspiele für Telekom Bonn 

In den kommenden zwei Wochen stehen den Telekom Baskets Bonn vier Heimspiele in Serie bevor. Den Auftakt des „Viererpacks“ macht am Mittwoch, den 29.10.2014, die Eurocup-Partie gegen CAI Zaragoza – der Hochball ist für 19:30 Uhr angesetzt. Neben den Spaniern geben zudem medi bayreuth (2.11.), Paris Levallois (5.11.) sowie die Brose Baskets (9.11.) ihre Visitenkarten auf dem Hardtberg ab. 

Mit dem Quartett unmittelbar verbunden sind diverse Wiedersehen. Mit CAI Zaragoza kreuzte Bonn bereits vergangene Saison im Eurocup die Klingen. Seinerzeit setzten sich die Rheinländer im Telekom Dome am Ende eines an Spannung kaum zu überbietenden Spiels mit 108:104 durch, mussten in der Ferne jedoch eine 60:71-Niederlage hinnehmen. In Bayreuth sind mit Trainer Michael Koch als auch Brandon Bowman und Ronnie Burrell gleich drei Ex-Baskets aktiv. Paris hat in Sharrod Ford einen Spieler an Bord, der in der Bundesliga schon für Berlin und Bamberg auflief. Zum Abschluss der Heimspielwochen gibt es – dann auf nationaler Ebene – ein erneutes Aufeinandertreffen mit den Brose Baskets. 

Nun kommt es also zu der Neuauflage dieses unterhaltsamen Matchups mit CAI Zaragoza, bei dem der Heimvorteil eventuell erneut den Unterschied ausmacht. Bisher ließ die Truppe von Trainer Joaquin Ruiz mit ihren Ergebnissen aufhorchen. So konnte zum Auftakt der Eurocup-Spielzeit ein hauchdünnes 77:76 über Paris Levallois eingefahren werden, ehe es eine Woche später gegen Strasbourg IG erst in letzter Sekunde eine 86:88-Niederlage setzte. 

Im spanischen Oberhaus ist Zaragoza mit durchwachsener Bilanz aus den Startlöchern gekommen. Aus den ersten vier Spielen gingen die Ruiz-Schützlinge je zweimal als Sieger und Verlierer vom Parkett. Satte drei dieser Ansetzungen wurden mit einer Differenz von fünf oder weniger Zählern entschieden. Auffällig ist, dass CAI meist dann erfolgreich ist, wenn die Begegnung vornehmlich durch harte Verteidigung geprägt ist – was sich anhand der Erfolge über Iberostar Teneriffa (67:66) als auch Fuenlabrada (69:67) ablesen lässt – wobei auffällig ist, dass Coach Ruiz nicht davor zurückscheut alle seine Spieler in die Pflicht zu nehmen. 

So verbringt Topscorer Stevan Jevolac (14,3 PpS, 6,3 RpS) mit knapp 23 Minuten pro Partie nur die drittlängste Zeit auf dem Parkett. Aber auch Marcus Landry (11,8 PpS) und Jason Robinson (8,5 PpS) knacken nicht das ermüdende Mittel von einer halben Stunde. Selbst die in der Rotation an Nummer neun und zehn kommenden Henk Norel und Tomas Pere bringen sich mit gut 13 Minuten für das Team ein, in denen sie wertvolle Dienste tun. 

(mz)

Quelle: telekom-baskets-bonn.de 

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN