Noch weht die Werder-Fahne in der ersten Liga. Ändert sich das nach dem Frankfurt-Spiel?Foto: Carmen Jaspersen/dpa

Showdown im Abstiegskampf – Europa League noch zu haben

Epoch Times14. Mai 2016 Aktualisiert: 8. Juli 2016 4:19
Der letzte Spieltag der Fußball-Bundesliga steht vor allem im Zeichen des Abstiegskampfes, doch auch die Europa-League-Plätze sind noch nicht vergeben.

Die Deutsche Presse-Agentur dokumentiert die Ausgangslage vor den letzten neun Saisonspielen in der deutschen Beletage.

ABSTIEGSKAMPF: In Werder Bremen, Eintracht Frankfurt und dem VfB Stuttgart müssen gleich drei Traditionsclubs noch vor dem Gang in Liga zwei zittern. Bremen und Frankfurt treffen im direkten Duell aufeinander, Stuttgart könnte mit Schützenhilfe der Konkurrenz und einem Sieg beim VfL Wolfsburg allenfalls noch den Relegationsrang ergattern. Um die Entscheidungsspiele gegen den Zweitliga-Dritten 1. FC Nürnberg zu erreichen, sind drei Stuttgarter Zähler in jedem Fall nötig. „Unsere Aufgabe ist, dieses Spiel zu gewinnen. Dann schauen wir, ob im Weserstadion noch ein Strohhalm steht, an den wir uns klammern können“, sagte der umstrittene VfB-Sportvorstand Robin Dutt. Die beste Ausgangsposition im Kellerkrimi hat die Eintracht, der schon ein Unentschieden für die sichere Rettung reicht.

ABENTEUER EUROPA LEAGUE: Im Rennen um die Plätze für den zweitwichtigsten europäischen Vereinswettbewerb steht ein Dreikampf an. Mainz 05, Hertha BSC und FC Schalke 04 machen die Ränge fünf bis sieben am Samstag untereinander aus. Mainz schließt die Saison mit einem Heimspiel gegen die Berliner ab, Schalke muss bei 1899 Hoffenheim ran. Alle drei wollen Rang sieben nach Möglichkeit vermeiden. Dieser würde nämlich bedeuten, dass für den jeweiligen Club in der kommenden Saison schon Ende Juli die ersten Qualifikationsspiele auf europäischer Ebene anstünden.

ABSCHIED: Pep Guardiola sitzt zum 102. und letzten Mal in der Bundesliga auf der Bayern-Trainerbank. Bei Borussia Dortmund sagt der künftige Münchner Mats Hummels im Spiel gegen den 1. FC Köln Servus – eine offizielle Abschiedszeremonie auf dem Feld soll es vor der Partie aber nicht geben. Für Ingolstadts Trainer Hasenhüttl ist die Begegnung mit Leverkusen ebenfalls die letzte als Verantwortlicher der Oberbayern, der Österreicher wechselt zu RB Leipzig. Horst Heldt verfolgt letztmals ein Schalker Spiel als Manager der Gelsenkirchener, auf ihn folgt im Anschluss der jetzige Mainzer Christian Heidel.

ABWARTEN: Bereits seit Tagen wird darüber spekuliert, dass der Noch-Augsburger Markus Weinzierl zur neuen Saison als Nachfolger des in die Kritik geratenen André Breitenreiter bei Schalke 04 parat steht. Offiziell ist das bislang nicht, am Samstagabend oder am Sonntag könnte es aber durchaus Neuigkeiten geben.

ABFEIERN: Der FC Bayern bekommt nach dem sportlich bedeutungslosen Spiel gegen die Absteiger von Hannover 96 seine vierte Meisterschale in Serie überreicht. Großes vor hat Robert Lewandowski: Der Pole könnte als erster Torschützenkönig seit 39 Jahren die 30-Tore-Marke in der Bundesliga knacken. Er wäre dann zugleich der erste Ausländer mit 30 Saisontreffern. Bisher steht Lewandowski bei 29 Toren.

(dpa)

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