Söder fordert Fußball-Entscheidung – RKI weist Zuständigkeit zurück

Epoch Times24. April 2020 Aktualisiert: 24. April 2020 13:32
Wann startet die Fußballbundesliga wieder und unter welchen Bedingungen? Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder sieht die Entscheidungsbefugnis beim Robert Koch-Institut.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sieht in der Diskussion über eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der Fußballbundesliga das letzte Wort beim Robert-Koch-Institut (RKI). Das RKI solle eine Bewertung des von der Deutschen Fußballliga zu der Wiederaufnahme erarbeiteten Konzepts vornehmen und „dann sagen, ob das Konzept gut ist oder nicht“, sagte Söder am Donnerstag nach einem Gespräch mit Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) in Ulm.

Die Expertise des RKI sei letztlich entscheidend. Er selbst finde das Konzept der DFL „sehr spannend“, sagte Söder und bekräftigte, dass er eine Rückkehr zum Spielbetrieb der ersten und zweiten Bundesliga befürworte. Der Fußball habe auch eine psychologische Wirkung für die Bevölkerung, die Wochenenden seien angenehmer mit Fußball als ohne.

Kretschmann äußerte sich grundsätzlich auch offen für eine Rückkehr zu den Bundesligaspielen als sogenannte Geisterspiele ohne Zuschauer. Es müssten aber die Rahmenbedingungen etwa in Sachen Hygiene oder auch bei den Corona-Tests passen. Davon werde abhängen, „wann und wie das gemacht wird“, sagte Kretschmann.

Eine Entscheidung über die Wiederaufnahme der Bundesliga will das RKI jedoch nicht treffen. Dies liege nicht in seiner Zuständigkeit, sagte RKI-Vize Lars Schaade in der Pressekonferenz am 24. April. Dabei handele es sich um ein Problem des Arbeitsschutzes: „Das sind ja Fußballprofis, das ist deren Job“, so Schaade.

Insofern gebe es ein Konzept, dass vonseiten des Arbeitsschutzes entworfen wurde. Was die darin enthaltenen Überlegungen hinsichtlich einer Quarantäne (afp/sua)

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