Thomas Müller (FC Bayern)Foto: über dts Nachrichtenagentur

Thomas Müller vergleicht Hansi Flick mit Pep Guardiola

Epoch Times31. Juli 2020 Aktualisiert: 31. Juli 2020 18:20

Bayern-München-Stürmer Thomas Müller sieht Parallelen in der Arbeit und Taktik zwischen den Trainern Pep Guardiola und Hansi Flick. „Ähnlich klar geregelt war unser Spiel zuletzt unter Pep Guardiola“, sagte Müller der „Süddeutschen Zeitung“ (Samstagausgabe) in Bezug auf die Taktik des FC Bayern. „Da durfte zwar jeder Spieler seiner Position eine individuelle Note mit hinzugeben, aufgrund seiner Vorlieben, Stärken und Schwächen, aber trotzdem hatte diese Position immer eine klare Aufgabe.“

Müller spricht zudem über die Bedeutung von Kommunikation auf dem Fußballplatz, die bei Geisterspielen noch wichtiger geworden sei. Es sei interessant, die Folgen des eigenen Rufens zu erleben, so der Ex-Nationalspieler. „In einem vollen Stadion schreit man mal was, aber man weiß nie, ob der Mitspieler auch wirklich auf die Zurufe reagiert hat. In einem leeren Stadion ist das anders.“ Flick würde diese Form der Kommunikation explizit von ihm einfordern. „Es ist so, dass ich auch schon in den letzten Jahren meine Anweisungen gegeben habe. Aber Hansi Flick hat mir diese Aufgabe jetzt bewusst noch einmal mit auf den Weg gegeben“, sagte Müller. Er selbst würde persönlich von der besseren Struktur des Bayern-Spiels profitieren. „Ich brauche das, was ihr Journalisten immer `Automatismen` nennt. Wenn zwei Spieler sich nicht mal anschauen müssen, um zu wissen, was gleich passiert, dann bin ich gut“, sagte der Stürmer. Sein eigenes Spiel würde er übrigens nicht als „freies Improvisieren“ bezeichnen – sondern eher als „zielstrebige Spielweise“. Dass die Münchner nun mit einer Pause in das abschließende Champions-League-Turnier gehen, sieht Müller nicht als Nachteil: „Wir haben nach der Corona-Pause ja selbst erlebt, wie schnell sich harte Arbeit auszahlt.“ Einen möglichen Abgang der Leistungsträger Thiago und David Alaba würde Müller als „extrem bitter“ bezeichnen. „Beide geben der Mannschaft sehr viel, gerade in dieser Konstellation, mit diesem Trainer und diesem Spielstil.“ Er würde sich wünschen, dass sie blieben. (dts)



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