Tyson Fury sorgte mal wieder für Aufsehen.Foto:  Lukas Schulze/dpa

„Gehirnwäsche durch zionistische, jüdische Leute“: Fury wegen antisemitischer Äußerungen in der Kritik

Epoch Times14. Mai 2016 Aktualisiert: 8. Juli 2016 1:55
Anlass waren Äußerungen des Schwergewichts-Boxers in einem jüngst veröffentlichten YouTube-Video. Darin offenbarte Fury sexistische, antisemitische und homophobe Ansichten.
Nach seinen antisemitischen Äußerungen in einem Internetvideo gerät Box-Weltmeister Tyson Fury in Großbritannien immer mehr in die Kritik.

Die Initiative „Campaign against Semitism“ (Kampagne gegen Antisemitismus) forderte die Sponsoren des 27-Jährigen auf, ihr Engagement einzustellen. „Das ist nicht sein erstes Vergehen, er hat sich auf abscheulich beleidigende und rassistische Verunglimpfungen spezialisiert“, sagte ein Sprecher der Organisation der BBC mit Blick auf Furys Entgleisungen.

Anlass waren Äußerungen des Schwergewichts-Boxers in einem jüngst veröffentlichten YouTube-Video. Darin offenbarte Fury sexistische, antisemitische und homophobe Ansichten. Er sprach dabei unter anderem von „Gehirnwäsche“ durch „zionistische, jüdische Leute, denen alle Banken, Zeitungen und Fernsehsender“ gehörten.

Fury beklagte in dem Video zudem einen moralischen Niedergang, der bald dazu führen werde, dass Sex mit Tieren legalisiert würde. Seinen Box-Kontrahenten Wladimir Klitschko bezeichnete er als bisexuell.

Es ist nicht das erste Mal, dass Fury wegen umstrittener Äußerungen in der Kritik steht. Ende vergangenen Jahres hatten mehr als 140 000 Unterzeichner einer Online-Petition von der BBC gefordert, Fury wegen homophober Äußerungen von der Wahl zum „Sportler des Jahres“ auszuschließen.

Fury hatte Klitschko bei einem Kampf in Düsseldorf im November besiegt und ihm die Weltmeistertitel mehrerer Verbände abgenommen. Am 9. Juli soll ein Rückkampf in Manchester stattfinden.

(dpa)

Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

In letzter Zeit beobachten wir, wie Hacker immer wieder beliebige Nicks verwenden und üble Kommentare unter eben diesen Namen schreiben. Trolle schrecken nicht davor zurück, das Epoch Times Logo als Profilbild sich anzueignen und ebenfalls die Kommentarfunktion auf schlimmste Weise zu missbrauchen.

Aufgrund der großen Menge solcher Angriffe haben wir uns entschieden, einen eigenen Kommentarbereich zu programmieren, den wir gut kontrollieren können und dadurch für unsere Leser eine wirklich gute Kommentar-Umgebung schaffen können.

In Kürze werden wir diese Kommentarfunktion online stellen. Bis dahin bitten wir Sie noch um etwas Geduld.


Ihre Epoch Times - Redaktion