Flensburgs Trainer Maik Machulla will das Topspiel gegen Magdeburg gewinnen.Foto: Jörg Carstensen/dpa

Gipfeltreffen in Flensburg: SG will Revanche gegen Magdeburg

Epoch Times31. Oktober 2018 Aktualisiert: 31. Oktober 2018 13:50
Titelverteidiger gegen Meisterschaftsaspirant: Die Handballer der SG Flensburg-Handewitt und des SC Magdeburg treffen 15 Tage nach dem Pokal-Duell in der Liga erneut aufeinander. Der Spitzenreiter aus dem Norden will diesmal den Sieg.

Im Showdown mit Verfolger SC Magdeburg will der deutsche Handball-Meister SG Flensburg-Handewitt seine makellose Bundesliga-Tabellenführung ausbauen und Revanche für das bittere Pokal-Aus vor gut zwei Wochen nehmen.

„Die Eindrücke sind noch frisch“, sagte SG-Trainer Maik Machulla vor dem Topspiel Erster gegen Zweiter an diesem Donnerstag (19.00 Uhr) in der heimischen Flens-Arena. Machulla, der zu Beginn seiner aktiven Karriere dreieinhalb Jahre lang für den SCM spielte, hat die Lehren aus der 28:31-Niederlage im Achtelfinale des DHB-Pokals gezogen.

„Wir müssen die Achse mit Marko Bezjak und Albin Lagergren besser auf dem Schirm haben. Und dann wünsche ich mir noch mehr Konsequenz und Kaltschnäuzigkeit beim Abschluss“, formulierte der 41-Jährige die Marschroute. Der slowenische Spielmacher und der schwedische Linkshänder hatten den Flensburgern das Leben besonders schwer gemacht.

Magdeburgs Trainer Bennet Wiegert wollte die Leistung seines Teams aber schon nach dem Sieg in Flensburg nicht auf das Duo Bezjak/Lagergren reduziert wissen. „Das ist zu schmal“, sagte er damals. Unter der Führung des 36-Jährigen hat sich der SCM zu einem kompletten Team entwickelt. Dazu gehört auch das Torwart-Duo Jannick Green und Dario Quenstedt, das Abwehr-Bollwerk um Piotr Chrapkowski und Zeljko Musa sowie die Flügelzange mit Robert Weber und Matthias Musche.

Der Nationalspieler führt mit 107 Treffern aus bislang elf Spielen die Torjägerliste der Bundesliga souverän an. Die Schwierigkeit der Aufgabe in Flensburg ist dem 26-Jährigen bewusst: „Die Karten werden neu gemischt. Wir wollen es wieder schaffen“, sagte Musche. Das wollen die Flensburger mit aller Macht verhindern. „Wir kennen nun den Gegner und wissen, was wir besser machen müssen, damit diesmal die Kleinigkeiten für uns sprechen“, sagte SG-Kreisläufer Johannes Golla.

Die Flensburger haben mit 20:0 Punkten einen Startrekord in der Bundesliga aufgestellt und sind saisonübergreifend in der Liga seit 18 Partien verlustpunktfrei. Magdeburg hat zehn von bisher elf Saisonspielen gewonnen. Nur bei den Füchsen Berlin gab es eine 24:27-Niederlage. Insgesamt standen sich beide Teams 62 Mal gegenüber. Bei 33 Siegen und vier Unentschieden spricht die Statistik für die Norddeutschen. (dpa)


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