Hertha-Coach Jürgen Klinsmann hat Unterlagen für seine Trainerlizenz eingereicht.Foto: Andreas Gora/dpa/dpa

Klinsmann zum Thema Trainerlizenz: «Gar kein Problem»

Epoch Times17. Januar 2020 Aktualisiert: 17. Januar 2020 13:33
Jürgen Klinsmann zeigt sich zuversichtlich, dass er trotz der offenen Frage seiner Trainerlizenz als Chefcoach von Hertha BSC gegen den FC Bayern zum Bundesliga-Rückrundenstart agieren darf.„Ich habe ihnen viele Sachen zugeschickt, die ich…

Jürgen Klinsmann zeigt sich zuversichtlich, dass er trotz der offenen Frage seiner Trainerlizenz als Chefcoach von Hertha BSC gegen den FC Bayern zum Bundesliga-Rückrundenstart agieren darf.

„Ich habe ihnen viele Sachen zugeschickt, die ich zumindest in meinem Laptop drin habe, das müsste eigentlich schon ausreichen“, sagte der 55-Jährige vor der Partie am Sonntag (15.30 Uhr/Sky). „Ich denke, es wird in den nächsten paar Tagen erledigt sein. Wenn es bis übermorgen erledigt ist, schön. Wenn nicht, dann wird es halt nächste Woche erledigt, es ist gar kein Problem“, fügte er hinzu.

Wegen einer ungültigen Trainerlizenz war noch unklar, ob der ehemalige Bundestrainer auch offiziell die sportliche Leitung des Berliner Fußball-Bundesligisten übernehmen kann. Klinsmann hatte die Trainerlizenz für den Profibereich in einem Sonderlehrgang für verdienstvolle Nationalspieler im Sommer 2000 erworben, den er selbst mit initiiert und organisiert hatte. Alle drei Jahre muss der Schein – wie bei anderen Übungsleiterklassen auch – durch nachgewiesene Weiterbildungsmaßnahmen verlängert werden.

Nach Informationen der „Bild“-Zeitung ist Klinsmanns Trainerlizenz bereits seit 2013 abgelaufen. Ihm würden jetzt 60 Einheiten Fortbildung zur Erneuerung des Trainerscheines fehlen. Der Club sei im Austausch mit der Deutschen Fußball Liga und dem Deutschen Fußball-Bund, sagte Hertha-Geschäftsführer Michael Preetz. „Es geht darum, die Dinge zusammenzusammeln und zusammen zu sortieren. Wie das so ist bei einem etwas größeren Verband, es braucht seine Zeit, es muss alles ordentlich gemacht werden. Wir sind zuversichtlich, dass das bis zum Spiel geklärt ist.“ (dpa)


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion