Klitschko: Comeback juckt, «aber Gesundheit im Vordergrund»

Der frühere Boxweltmeister Wladimir Klitschko hat eine Rückkehr in den Boxring nicht bestätigt, den Gerüchten aber neue Nahrung gegeben.„Es juckt jeden Tag noch mal im Bauch. Aber die Gesundheit steht im Vordergrund“, sagte Klitschko bei…
Titelbild
Kommt es bei Ex-Boxweltmeister Wladimir Klitschko zu einem Comeback?Foto: Jörg Carstensen/dpa
Epoch Times6. April 2019

Der frühere Boxweltmeister Wladimir Klitschko hat eine Rückkehr in den Boxring nicht bestätigt, den Gerüchten aber neue Nahrung gegeben.

„Es juckt jeden Tag noch mal im Bauch. Aber die Gesundheit steht im Vordergrund“, sagte Klitschko bei der Festveranstaltung zum 70. Geburtstag des Bundes Deutscher Berufsboxer (BDB), die an diesem Wochenende in München stattfindet. Dem Nachrichtenmagazin „Spiegel“ sagte er, er sei seit zwei Jahren im Ruhestand. „Und daran hat sich bisher nichts geändert. Falls sich etwas ändern sollte, berichte ich als Erster darüber – und nicht die Medien.“

Hintergrund ist, dass ein ukrainisches Internetportal vor mehreren Wochen über ein mögliches Comeback berichtet hatte. Für drei Kämpfe wolle der Streamingdienst DAZN dem 43-jährigen Ukrainer bis zu 70 Millionen Dollar bezahlen, hieß es. Klitschko hatte diesen Vorstoß zunächst als Fake bezeichnet. Später hielt er sich mit einem klaren Dementi zurück. Es scheint, als habe er Gefallen an den Spekulationen gefunden. Seinen letzten Kampf hatte Klitschko am 29. April 2017 bestritten. Gegen Weltmeister Anthony Joshua aus Großbritannien verlor er durch technischen K.o. in der elften Runde.

„Wir haben viel über die Comeback-Gerüchte gelacht“, sagte BDB-Präsident Thomas Pütz, der erneut zum Chef des Profiverbandes gewählt worden ist. „Ein klares Nein sieht anders aus, aber es spricht auch nichts für ein Comeback. Aus monetären Gründen würde er so etwas jedenfalls nicht machen“, meinte Pütz. „Ich glaube schon, dass er hin- und hergerissen ist. Aber letztlich wird er von der Vernunft zurückgeholt.“ (dpa)



Epoch TV
Epoch Vital
Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion