Köln dreht Spiel in Leipzig: 2:1-Auswärtssieg für den FC

Der 1. FC Köln hat mit einem überraschenden Auswärtssieg bei RB Leipzig die kleine Hoffnung auf den Klassenverbleib genährt.Der Tabellenletzte der Fußball-Bundesliga siegte 2:1 (0:1) beim Sechsten, zog nach Punkten mit dem Hamburger SV gleich…
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Emil Forsberg (M) kehrte in Leipzigs Startelf zurück.Foto: Soeren Stache/dpa
Epoch Times25. Februar 2018

Der 1. FC Köln hat mit einem überraschenden Auswärtssieg bei RB Leipzig die kleine Hoffnung auf den Klassenverbleib genährt.

Der Tabellenletzte der Fußball-Bundesliga siegte 2:1 (0:1) beim Sechsten, zog nach Punkten mit dem Hamburger SV gleich und verkürzte den Rückstand auf den Relegationsplatz auf sieben Punkte. Vincent Koziello (70.) und Leonardo Bittencourt (77.) erzielten vor 31.793 Zuschauern in der Red Bull Arena die Tore für den FC. Jean-Kévin Augustin (5.) hatte die Sachsen in Führung gebracht. Die Champions-League-Hoffnungen von RB erlitten durch die Niederlage einen herben Dämpfer.

Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl hatte angekündigt, sein Team wolle „sofort aufs Tempo“ drücken. Und seine Spieler nahmen ihn beim Wort. Die Gastgeber ließen den Ball laufen, suchten die Lücke in der Kölner Defensive und fanden sie bereits in der fünften Minute. Bruma brachte den Ball von links in den Strafraum. Dort scheiterte Ademola Lookman mit seinem Versuch zunächst am Pfosten, doch Augustin hatte keine Mühe, den Abpraller ins leere Tor zu schieben.

Die Kölner brauchten einige Minuten, um den frühen Rückstand zu verarbeiten. Torjäger Simon Terodde, der seine Gehirnerschütterung vom 1:1 gegen Hannover 96 auskuriert hatte, scheiterte mit einem Kopfball an Péter Gulácsi im Leipziger Tor (9.). Dann war wieder RB dran: Augustin schoss aus leicht spitzem Winkel drüber (20.).

Bei den Gastgebern saß Nationalspieler Timo Werner zunächst nur auf der Bank. Dafür feierte Emil Forsberg sein Startelf-Debüt in diesem Jahr. Er forderte die Bälle, hatte viele gute Ideen. Auch wenn nicht alles klappte: Der schwedische Spielmacher tat seiner Mannschaft sichtlich gut.

Genau wie Torschütze Augustin, der auch die nächste Leipziger Chance hatte, jedoch freistehend an Kölns Keeper Timo Horn scheiterte (29.). Spätestens nachdem Marcel Sabitzer (31.) und Forsberg (39.) weitere dicke Gelegenheiten der Gastgeber vergeben hatten, musste sich Leipzig mangelnde Chancenverwertung vorwerfen lassen. Fast hätte sich das noch vor der Pause gerächt, doch Jorge Meré stand bei seinem vermeintlichen Kopfballtor zum 1:1 im Abseits (45.).

Nach dem Seitenwechsel kam der FC besser ins Spiel. Die Gäste drängten Leipzig phasenweise weit zurück, konnten sich allerdings bis zur 67. Minute keine klaren Torchancen erspielen. Dann probierte es der eingewechselte Leonardo Bittencourt mit einem Schlenzer, verfehlte sein Ziel jedoch. Im Gegenzug scheiterte Augustin an Horn – die letzte Aktion des 20-Jährigen. Anschließend verließ er für Timo Werner den Platz (68.).

Der Stürmer war gerade auf dem Platz, da glich der FC aus. Winterneuzugang Koziello traf von der Strafraumgrenze in die Ecke. Und es kam noch besser für die Rheinländer: Der eingewechselte Bittencourt ließ die Gäste mit seinem Treffer zehn Minuten vor dem Ende erneut jubeln – und kurze Zeit später den Auswärtssieg feiern. (dpa)



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