Live-Stream Bundesliga 14. Spieltag: Hamburger SV vs FSV Mainz 05, Eintracht Frankfurt vs Werder Bremen, live auf Sky und Sky Go, Spielplan, Ergebnisse Tabelle

Epoch Times7. Dezember 2014 Aktualisiert: 7. Dezember 2014 18:24

Heute, Sonntag, den 07.12.14, wird der 14. Spieltag der Fußball-Bundesliga abgeschlossen. Heute finden zwei Spiele statt: Hamburger SV vs FSV Mainz 05 (15:30), Eintracht Frankfurt vs Werder Bremen (17:30)

Live-Übertragung des 14. Spieltages auf Sky

Die Spiele der Bundesliga werden auf Sky live übertragen. Nur der Bezahlsender Sky Bundesliga HD besitzt die Rechte, um alle Spiele der 1. Bundesliga im Live-Stream oder TV zu zeigen. Bei den TV-Rechten von Sky handelt es sich weitestgehend um Exklusivrechte. 

Nachfolgend sind die aktuelle Liste der Fußballspiele die an diesem Wochenende vom Samstag den 22.11.2014 bis Sonntag den 23.11.2014 live im deutschen Fernsehen oder im Internet als Live-Stream übertragen werden. 

Wenn man sich über das Live Fußball-Angebot von Sky informieren möchtet und erfahren will in welchem Paket welche Fußballspiele gezeigt werden, ist diese Sky Info Seite auch hilfreich.

Die Samstagskonferenz startet immer um 14 Uhr – Anpfiff ist dann um 15.30 Uhr auf Sky Bundesliga 1 und Sky Bundesliga HD 1. Die Sonntagsspiele werden ebenfalls live ausgestrahlt. Wenn Sie das Spiel in geselliger Runde ansehen wollen, hier können Sie nach einer "Sky-Sportbar" in Ihrer Nähe suchen. 

Live-Stream auf Sky Go

Sky-Kunden, die unterwegs sind, müssen natürlich nicht auf die Bundesliga verzichten. Mit dem Live-Stream Sky Go gibt es die Bundesliga in Echtzeit auf das Smartphone, Tablet oder den Laptop. Sky Go steht im Google Play Store für Android und für Apple-Geräte im iTunes-Store zum kostenlos zum Download bereit. Alle Spieltage sind zudem auf Sport1.fm oder in der ARD-Hörfunkkonferenz live zu erleben – als Podcast oder mit einem Radioempfangsgerät. Samstags und sonntags berichten Bayern 1, B5 aktuell, hr1, NDR Info, NDR 2, RBB Inforadio, SR 3, SWR 1 und WDR 2 von der Fußball-Bundesliga – ausschnittsweise. 

Rückblick der gestrigen Spiele
VfL Wolfsburg gewinnt Derby in Hannover mit 3:1

Der VfL Wolfsburg hat seine schwarze Serie im Niedersachsen-Derby gegen Hannover 96 beendet und bleibt in der Fußball-Bundesliga erster Verfolger von Tabellenführer Bayern München.

Am Samstag siegte der Tabellenzweite mit 3:1 (1:1) in Hannover und gewann damit erstmals ein Derby nach zuvor fünf Pleiten in Serie gegen 96. Die eingewechselten Joker Bas Dost und Maximilian Arnold erwiesen sich als Glücksgriffe für Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking. Zunächst Dost (68. Minute) und dann Arnold (85.) schossen ihr Team jeweils kurz nach ihren Einwechselungen zum Sieg.

Zuvor hatte Hannovers Joselu (45.) die frühe Wolfsburger Führung durch Kevin De Bruyne (4.) ausgeglichen. Mit nun 29 Punkten bleibt der VfL Spitzenreiter Bayern München halbwegs auf den Fersen. Hannover hat nach der dritten Bundesliga-Pleite nacheinander dagegen den Anschluss an das obere Tabellendrittel vorerst verloren.

Das 25. Bundesligaderby zwischen Hannover und Wolfsburg begann vor nur 41 400 Zuschauern in der nicht ausverkauften HDI-Arena rasant. Mit dem Selbstbewusstsein der zuvor fünf Derbysiege gegen den VfL attackierte 96 den Tabellenzweiten früh und hatte durch Hiroshi Kiyotake in der 3. Minute bereits die erste große Chance. Das erste Tor machte allerdings der Favorit dank großer Mithilfe der 96-Abwehr.

Nach einem weiten Abschlag behinderten sich Marcelo und Ceyhun Gülselam beim Kopfball gegenseitig. Nutznießer Ivan Perisic verlängerte den Ball per Kopf in den Lauf von De Bruyne, der sich das Geschenk alleine vor Nationaltorhüter Ron-Robert Zieler nicht entgehen ließ. Nach der frühen Führung spielten die Gäste ballsicherer und strukturierter als Hannover.

Die nächste große Chance vergab Wolfsburgs Stürmer Ivica Olic per Kopf nach einer verunglückten Volley-Abnahme von Ricardo Rodriguez (18.). Der Schweizer Linksverteidiger war nach wochenlangen Problemen mit der Gesäßmuskulatur in die VfL-Startelf zurückgekehrt.

Hannover hielt mit limitierteren spielerischen Mitteln, aber gutem Kampfgeist dagegen. Ein abgefälschter Kiyotake-Freistoß bereitete Wolfsburgs Keeper Diego Benaglio große Probleme (28.). Im Nachfassen bewahrte der Schweizer sein Team vor dem Ausgleich.

In der Folge wurden die Gäste defensiv zu nachlässig und schenkten Hannover zu viele Räume. Der verdiente Ausgleich durch Joselus vierten Saisontreffer fiel unmittelbar vor der Pause: Jimmy Briand narrte mit einer einfachen Körpertäuschung Perisic und flankte präzise auf den Spanier, den Sebastian Jung laufen und so ohne Probleme einnicken ließ.

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Die zweite Hälfte begann schleppend, beide Teams wirkten nervös. Kampfstarke Hannoveraner gewannen mehr und mehr die Spielkontrolle. Gerade als die Gastgeber den Druck erhöhten und durch ihren besten Spieler Lars Stindl die große Möglichkeit zur Führung vergaben (65.), schlug Wolfsburg zu. Wenige Sekunden nach seiner Einwechslung ließ der Niederländer Dost mit seinem Kopfball gegen die Laufrichtung 96-Keeper Zieler keine Chance.

Knapp zehn Minuten vor dem Ende vollzog Hecking einen weiteren Offensivwechsel, brachte Arnold für Vieirinha und wurde erneut belohnt. Keine drei Minuten später sorgte der 20-Jährige für den ersten Derbysieg in Hannover seit fast fünf Jahren.

1:0 gegen Leverkusen: Ribéry lässt Bayern jubeln

Nach taktischen Umstellungen von Trainer Pep Guardiola zur Pause hat der FC Bayern das Bundesliga-Spitzenspiel gewonnen und einen weiteren Schritt zur Herbstmeisterschaft gemacht.

Beim 1:0 (0:0) gegen Bayer Leverkusen mussten die Münchner am Samstagabend allerdings Schwerstarbeit verrichten und waren 90 Minuten lang gefordert. Franck Ribéry war mit seinem Linksschuss in der 51. Minute der Matchwinner in einem intensiv geführten Duell vor 71 000 Zuschauern in der Allianz Arena. Damit bauten die Bayern ihre eindrucksvollen Erfolgsserien aus: Seit 18 Bundesliga-Spielen sind sie unbesiegt, die vergangenen zehn Heimspiele wurden gewonnen.

„Es war vielleicht ein bisschen weniger Spektakel als vor dem Spiel erwartet, aber beide Mannschaften haben unglaublich gut aufgepasst, weil beide wussten, dass viel Qualität vorne ist“, sagte Robben, dem beim Sky-Interview noch ein bisschen Blut aus der bei einem Zweikampf lädierten Nase lief. „Es war ein schweres Spiel gegen eine gute Mannschaft. Das Tor war sehr wichtig für uns“, sagte Ribéry nach seinem 100. Pflichtspieltreffer. Bayer-Sportdirektor Rudi Völler befand: „Wenn Du in München etwas mitnehmen willst, dann muss alles optimal laufen. Das haben wir in der ersten Halbzeit teilweise geschafft, in der zweiten Halbzeit nicht mehr.“

Das von Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge als „Advents-Schmankerl“ angepriesene Top-Spiel entpuppte sich als Bundesliga-Leckerbissen. Mit mutigem Pressing ließ Roger Schmidt, der zu Jahresbeginn mit einem 3:0 mit Red Bull Salzburg die Guardiola-Bayern schon in einem Test besiegt hatte, seine Elf wie angekündigt agieren.

Die Gäste schnupperten auch gleich an einer Führung. Doch nach einem missglückten Abwehrschlag von Weltmeister Jérome Boateng konnte Karim Bellarabi die größte Chance vor der Pause nicht nutzen (3.). Der Lupfer des Nationalspielers über Manuel Neuer hinweg war nicht stark genug geschossen; Bayern-Verteidiger Juan Bernat konnte retten.

Im rasanten Duell sahen sich die Münchner gegen die effektive Defensivarbeit der Bayer-Formation vor selbst für ihre Extra-Klasse lange nicht lösbare Probleme gestellt. Oft waren die Gastgeber gegen aggressiv anlaufende Leverkusener zu langen Bällen gezwungen, die in der Regel sichere Beute der konzentrierten Abwehrreihe waren.

Nur als es beim Rekordmeister schnell ging, wurde es gefährlich. Flink setzte sich Bernat auf dem linken Flügel durch, nach seiner Hereingabe rettete Wendell vor dem einschussbereiten Thomas Müller (12.). Einen gefährlichen Münchner Torabschluss gab es vor der Pause nicht zu bestaunen. Eindrucksvoll untermauerten beide Teams, dass eine Partie auch mit wenigen Torchancen attraktiv sein kann.

Guardiola reagierte auf den starken Leverkusener Auftritt mit Umstellungen und einem Wechsel. Der Bayern-Coach brachte den zweikampfstarken Sebastian Rode anstelle des wirkungslosen Mario Götze als defensive Verstärkung, beorderte Robert Lewandowski von links in die Mittelstürmerposition und ließ Ribéry links offensiver ran. So wirkungsvoll die Maßnahmen letztlich waren, der taktischen Antwort Guardiolas war der Führungstreffer in einem nun komplett anderen Spiel nicht direkt geschuldet.

Eine Flanke Rafinhas von rechts aus dem Halbfeld legte Xabi Alonso per Kopf in die Mitte ab. Dort verwandelte Ribéry, der sich bis dahin sicher von Tin Jedvaj in Schach gehalten wurde, zum zweiten Saisontor. Insgesamt aber agierten die Münchner nach den Umstellungen nicht mehr statisch und diktierten nun die Begegnung.

Leverkusen hatte nicht mehr den Zugriff auf das Spiel. Und die Bayern? Die legten richtig los. Müllers Flanke wurde an den Pfosten abgefälscht (56.), gegen Arjen Robbens Schuss nach Zuspiel von Ribéry rettete Bayer-Keeper Bernd Leno mit einer Glanzparade (57.). Als Lewandowski nach einem Konter aus kurzer Distanz abschloss, sprangen viele Bayern-Fans schon zum Jubeln auf: Doch der Pole hatte frei stehend nur das Außennetz getroffen (59.).

Statt eines möglichen 4:0 blieb Leverkusen gegen dominante Bayern im Spiel. Die Hereinnahmen von Simon Rolfes (für Lars Bender) und Josip Drmic (für Heung-Min Son) hatten aber nicht die gleiche Wirkung wie der vorangegangene auf Münchner Seite mit Rode. Auch Robbie Kruse (75. für Kießling) konnte den Bayern-Sieg nicht mehr verhindern.

Gladbach beendet Krise – Raffael trifft gegen Ex-Club

Dank Spielgestalter Raffael hat Borussia Mönchengladbach seine Mini-Krise in der Fußball-Bundesliga beendet.

Der Brasilianer stoppte gegen seinen Ex-Club Hertha BSC Berlin seine Durststrecke von sieben Spielen ohne Tor und führte die „Fohlen“ nach zuvor drei Niederlagen in Serie zu einem verdienten 3:2 (1:1)-Erfolg. Nachdem Tony Jantschke das Team von Trainer Lucien Favre gegen dessen ehemaligen Verein vor 50 190 Zuschauern in der neunten Minute in Führung gebracht hatte, glich Julian Schieber unmittelbar vor dem Pausenpfiff für die Berliner aus.

Doch in der 53. Minute sorgte Raffael mit seinem dritten Saisontor für die erneute Gladbacher Führung, ehe Thorgan Hazard alles klar machte (83.). Der Anschlusstreffer durch den eingewechselten Salomon Kalou per Strafstoß in der Nachspielzeit kam für die Gäste zu spät.

Favre hatte seine zuletzt etwas aus dem Tritt geratene Mannschaft im Vergleich zum 0:1 beim VfL Wolfsburg auf drei Positionen verändert. Für André Hahn, Havard Nordtveit und Oscar Wendt standen Hazard, Granit Xhaka und Julian Korb in der Startelf. Auch der während der Woche angeschlagene Raffael war von Beginn an dabei, dafür musste Abwehrchef Martin Stranzl erneut passen.

Gegen die defensiv eingestellten Berliner übernahmen die Gladbacher von Beginn an das Kommando und gingen bereits in der neunten Minute in Führung. Nach einem Hazard-Freistoß entwischte Jantschke seinem Gegenspieler Nico Schulz und köpfte aus kurzer Entfernung ein. Danach kontrollierten die Hausherren die Partie, taten sich gegen die Gastgeber, die die Räume sehr eng machten, aber schwer, Chancen herauszuspielen. Lediglich Raffael und Nationalstürmer Max Kruse prüften Hertha-Keeper Thomas Kraft mit zwei Fernschüssen (23.).

Die Berliner, bei denen Ronny, der Bruder von Gladbachs Spielgestalter Raffael, zunächst nur auf der Bank saß, erspielten sich im ersten Durchgang dagegen zunächst überhaupt keine nennenswerte Möglichkeit. Der ins Team gerutschte Schieber konnte sich als einzige Spitze anfangs gar nicht in Szene setzen. Auch Änis Ben-Hatira sorgte von der rechten Seite für keine Akzente.

Umso erstaunlicher war es, dass ausgerechnet die beiden bis dato völlig harmlosen Offensivkräfte Sekunden vor der Pause für den überraschenden Ausgleich sorgten. Nach Flanke von Ben-Hatira ließ Gladbachs Stranzl-Vertreter Roel Brouwers in seinem Rücken Schieber laufen, so dass dieser zum 1:1 einköpfen konnte.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte die Borussia wieder den Druck. Nach feinem Zuspiel von Alvaro Dominguez brauchte Raffael in der Mitte nur noch zur erneuten Führung einschieben. Der Brasilianer traf damit erstmals seit fast zweieinhalb Monaten. Zuletzt hatte Raffael, der kurz darauf leicht verletzt vom Platz musste, am 6. Spieltag beim 2:1-Erfolg in Paderborn ein Erfolgserlebnis feiern können.

Ohne ihren Denker und Lenker versäumte es die Borussia bei einigen vielversprechenden Kontern mit dem dritten Treffer vorzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen. Hertha-Keeper Thomas Kraft parierte stark gegen Ibrahima Traore und Jantschke (77./78.), ehe Hazard doch alle Zweifel am Erfolg ausräumte.

Spielplan der Bundesliga 14. Spieltag 2014/15 Fr. 05.11. bis So. 07.12.2014

Anpfiff Heim Gast Ergebnis
Fr. 20:30 Borussia Dortmund        1899 Hoffenheim     1:0
Sa. 15:30    1. FC Köln      FC Augsburg    1:2
Sa. 15:30 Borussia M’gladbach      Hertha BSC    3:2
Sa. 15:30 Hannover 96    VfL Wolfsburg    1:3
Sa. 15:30 SC Paderborn   SC Freiburg  1:1
Sa. 15:30 VfB Stuttgar   Schalke 04       0:4
Sa. 18:30 Bayern München     Bayer Leverkusen 1:0
So. 15:30 Hamburger SV FSV Mainz 05  -:-
So. 17:30 Eintracht Frankfurt   Werder Bremen      -:-

Ergebnisse-Tabelle nach den gestrigen Spielen

Rang Verein Spiele   TD   PKT 
1. Bayern München 14 +30 33
2 VfL Wolfsburg  14 +15 29
3. FC Augsburg       14 +6 24
4 Bayer 04 Leverkuse   14 +7 23
5. Schalke 04            14            +7       23
6. Borussia M’gladbach    14 +7 23
7. 1899 Hoffenheim 14 -1 20
8. Hannover 96     14 -7 19
9. Eintracht Frankfurt     13 -2 18
10. SC Paderborn    14 -4 17
11. Mainz 05    13 -2 16
12. 1. FC Köln 14 -6 15
13. Borussia Dortmund      14 -6 14
14 Hertha BSC 14 -7 14
15. SC Freiburg      14 -6 13
16 Werder Bremen   13 -8 13
17 Hamburger SV   13 -10 12
18. VfB Stuttgart   14 -13 12

 (dpa/mz)