Trotz seiner Kritik an einem NBA-All-Star-Spiel inmitten der Corona-Pandemie hatte Superstar LeBron James dann doch richtig Spaß.Foto: Brynn Anderson/AP/dpa/dpa

NBA-All-Star-Game: James mit Spaß, Antetokounmpo überragt

Epoch Times8. März 2021 Aktualisiert: 8. März 2021 7:39
Ein NBA-All-Star-Spiel während der Corona-Pandemie? Nicht nur LeBron James äußerte seine Zweifel und Kritik. Den Spaß am Zusammenspiel mit Curry und Antetokounmpo ließ sich James aber nicht nehmen.

Trotz seiner Kritik an einem NBA-All-Star-Spiel inmitten der Corona-Pandemie hatte Superstar LeBron James dann doch richtig Spaß.

Der Basketball-Profi der Los Angeles Lakers verbuchte am Sonntag in Atlanta mit dem 170:150 gegen Team Durant den vierten Sieg in seinem vierten Spiel als Kapitän einer All-Star-Mannschaft und feierte vor allem das Zusammenspiel mit Stephen Curry von den Golden State Warriors. „Das war das erste Mal, dass ich mit Steph in einem Team war und es war eine Ehre. Es war toll da draußen mit Steph und Giannis auf dem Feld zu stehen“, sagte James unmittelbar nach dem letzten Wurf zum Endergebnis in der State Farm Arena.

Noch während der überragende Giannis Antetokounmpo von den Milwaukee Bucks als wertvollster Spieler der All-Star-Partie ausgezeichnet und damit für die 35 Punkte und eine perfekte Quote von 16 Treffern bei 16 Würfen geehrt wurde, war James bereits geduscht zu seiner Pressekonferenz erschienen. Bei aller Freude am mitunter spektakulären Basketball seiner Mannschaft um ihn, Curry, Antetokounmpo und Luka Doncic: Jede zusätzliche Minute Pause bis zum Start der zweiten Saisonhälfte mit den Lakers war dem 36 Jahre alten Superstar den schnellen Abschied wert. Nur Mike Conley (Utah Jazz) aus dem Team von Durant spielte zudem weniger Minuten als James.

„Alles in allem würde ich sagen, dass die Liga einen guten Job gemacht hat. Wir als Spieler haben unseren Job auch gemacht und bereiten uns jetzt auf die zweite Halbzeit der Saison vor“, sagte James. Dass sich die Spieler nach der kürzesten Sommerpause der NBA-Geschichte in der Pandemie nun nach Atlanta hatten bewegen müssen anstelle die Tage zur Regeneration nutzen zu können, hatte der Teamkollege von Nationalspieler Dennis Schröder in den vergangenen Wochen deutlich kritisiert. Für die NBA ist das Spiel aus finanziellen Gründen sehr wichtig.

Dass Joel Embiid und Ben Simmons von den Philadelphia 76ers am Morgen der 70. Auflage mitgeteilt bekamen, nicht spielen zu dürfen, schien die Kritiker zu bestätigen. Laut US-Medienberichten ist ihr Friseur positiv auf das Coronavirus getestet worden. Kontakt zu den anderen Profis habe es aber noch keinen gegeben gehabt.

Auch Curry war vorher kein Fan der Veranstaltung in diesem Jahr gewesen. „Das war offensichtlich ein Drahtseilakt“, sagte der 32-Jährige. „Mission accomplished, wie es scheint.“ Mit dem Format konnte sich der Aufbauspieler aber gut anfreunden: „Alles an einem Abend zu haben, ist irgendwie cool.“ Nur die Fans fehlten ihm sehr. Nach Angaben des übertragenden TV-Senders TNT waren 2500 Menschen in der Halle, vor allem Familien und Freunde der Spieler.

Auf dem Platz hatte Curry unübersehbar viel Spaß. Mit Teamkollege Damian Lillard (Portland Trail Blazers) lieferte er sich einen internen Wettkampf für den Dreier aus der größten Entfernung. Nach Vorlage von Chris Paul (Phoenix Suns) gelang dem nur 1,90 Meter großen Curry ein Alley oop, Sekunden später revanchierte sich Curry und machte Paul eine Vorlage, die der 1,85 Meter große Guard in der Luft fing und zu einem Dunk vollendete. „Das war das einzige, das choreographiert war heute Nacht“, berichtete Curry.

Beim Dreier-Wettkampf vor der Partie hatte Curry bereits seine ganze Klasse gezeigt und zum zweiten Mal nach 2015 gewonnen. Den Sieg durch den Parcours mit verschiedenen Aufgaben, den „Skill Contest“, gewann Domantis Sabonis von den Indiana Pacers. Den Slam Dunk Contest in der Halbzeit entschied Anfernee Simons von den Portland Trail Blazers für sich. Beim letzten Versuch küsste er beinahe den Ring. (dpa)


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion