Die Rhein-Neckar Löwen schieden gegen HC Zagreb aus der Champions Legaue aus.Foto: Ronald Wittek/dpa

Rhein-Neckar Löwen raus – Flensburg im CL-Viertelfinale

Epoch Times27. März 2016 Aktualisiert: 7. Juli 2016 21:18
Die Rhein-Neckar Löwen haben überraschend das Viertelfinale in der Champions League verpasst. Die SG Flensburg-Handewitt steht dagegen in der Runde der besten Acht.

die Nordbadener verloren ihr Achtelfinal-Rückspiel gegen den HC Zagreb mit 29:31 (15:13). Das Hinspiel hatten der Spitzenreiter der Handball-Bundesliga mit 24:23 für sich entschieden. Die Löwen kamen vor 10 521 Zuschauern in der Mannheimer SAP Arena nur schleppend in Schwung. Nach einem 7:7 (15. Minute) zogen sie zwar auf 13:8 (24.) davon, nahmen nach vielen Fehlern aber nur ein 15:13 mit in die Pause. Unerwartet große Schwächen in der Defensive führten nach dem Seitenwechsel dazu, dass sie immer mehr in Bedrängnis gerieten.

Vier Minuten vor dem Abpfiff lag der Bundesligist mit 26:28 zurück. Auch mit einem siebten Feldspieler gelang gegen die kampfstarken Kroaten nicht mehr die Wende. Andy Schmid war mit sieben Treffern bester Torschütze der Löwen.

Die Flensburg hingegen gewann auch sein Achtelfinal-Rückspiel gegen Montpellier AHB mit 31:30 (20:14). Im ersten Aufeinandertreffen hatten sich die Norddeutschen mit 28:27 durchgesetzt. In der Runde der besten acht Teams Europas treffen die Flensburger auf den polnischen Meister KS Vive Kielce. Beste Werfer waren Anders Eggert (12/8) für die Gastgeber sowie Dragan Gajic (12/4) für die Franzosen.

Montpellier hielt die Partie zunächst nur bis zum 11:12 (20.) offen. Dann brachte SG-Coach Ljubomir Vranjes in seinem 300. Spiel als Cheftrainer Kevin Möller für Stammkeeper Mattias Andersson (21.). Bis zur Halbzeit zog die SG auf sechs Tore davon. Den Treffer zum Pausenstand erzielte Eggert nach einem Zuspiel von Lasse Svan per Kempatrick.

Die Pause brachte einen Bruch in das Flensburger Spiel. Es dauerte fast acht Minuten, bis die SG ihren ersten Treffer zum 21:18 erzielte. Sieben Minuten vor dem Ende war Montpellier beim 27:26 (53.) wieder im Spiel. Mit der Roten Karte gegen Kreisläufer Ludovic Fabregas (54./unsportliches Verhalten) schwächten sich die Franzosen in der entscheidenden Phase der Partie dann aber selbst und Flensburg feierte den Einzug ins Viertelfinale.

(dpa)

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