Patzte zum Start der WM im Kurzprogramm: Nicole Schott in Aktion.Foto: Martin Meissner/AP/dpa/dpa

Sprung-Patzer: Deutsche Meisterin Schott nur auf Rang 20

Epoch Times24. März 2021 Aktualisiert: 24. März 2021 16:28
Die fünfmalige deutsche Meisterin Nicole Schott ist bei den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Stockholm mit einem kapitalen Sprung-Patzer alles andere als optimal gestartet.Im Kurzprogramm erreichte die 24 Jahre alte Oberstdorferin mit 59,09…

Die fünfmalige deutsche Meisterin Nicole Schott ist bei den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Stockholm mit einem kapitalen Sprung-Patzer alles andere als optimal gestartet.

Im Kurzprogramm erreichte die 24 Jahre alte Oberstdorferin mit 59,09 Punkten nur den 20. Platz. Schott hatte bei der Kombination von zwei geplanten dreifachen Toeloops beim ersten gewackelt und den zweiten lediglich zweifach gedreht.

„Ich bin sehr enttäuscht, weil es im Training seit Wochen fehlerfrei gelaufen ist. Man fragt sich, warum war das so“, sagte Schott, die bei der WM 2018 mit Rang 13 ihre beste Gesamtplatzierung erreichte. „Ich habe zuviel in den ersten Sprung gelegt, bin hängengeblieben und der Schwung war weg. Das hat nicht zusammengepasst.“ Dies habe nichts mit Aufregung zu tun gehabt: „Das ist ein Fehler gewesen, der nicht durch Nervosität beeinflusst wird.“

Die herausragende Kurzkür mit der Dreifach-Kombination von Lutz und Rittberger präsentierte Vizeeuropameisterin Anna Schtscherbakowa aus Russland. Sie übernahm mit 81,00 Punkten die Führung vor der Kür am Freitagabend. Auf den zweiten Platz sprang die Japanerin Rika Kihira. Die WM-Vierte von 2019 erhielt 79,08 Punkten. Dritte wurde Elisabeta Tuktamischewa. Die russische Weltmeisterin von 2015 feierte ein starkes WM-Comeback, das mit 78,86 Punkte belohnt wurde.

Überraschend landete die US-Amerikanerin Karen Chen mit 74,40 Punkten auf Platz vier. Eine herbe Enttäuschung erlebte die Titelmitfavoritin und dritte Russin, Alexandra Trusowa, die für ihren fehlerhaften Vortrag 64,84 Punkte bekam und als Zwölfte wohl keine Medaillenchance mehr hat. (dpa)



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