Rechnet mit weiteren Änderungen im Rennkalender der Formel-1-Weltmeisterschaft: Jean Todt, Präsident des Welt-Automobilverbands FIA.Foto: Sebastian Gollnow/dpa/dpa

Todt erwartet keine «normale Saison» in der Formel 1

Epoch Times5. Januar 2021 Aktualisiert: 5. Januar 2021 11:11
Präsident Jean Todt vom Automobil-Weltverband Fia rechnet nach Berichten über eine Verschiebung des Saisonstarts in der Formel 1 mit weiteren Änderungen im Rennkalender.Zumindest die erste Hälfte des Jahres werde aufgrund der weiter anhaltenden…

Präsident Jean Todt vom Automobil-Weltverband Fia rechnet nach Berichten über eine Verschiebung des Saisonstarts in der Formel 1 mit weiteren Änderungen im Rennkalender.

Zumindest die erste Hälfte des Jahres werde aufgrund der weiter anhaltenden Corona-Krise „nicht so sein, dass wir eine annähernd normale Saison haben können“, wurde Todt von mehreren Motorsport-Fachportalen zitiert. Der 74 Jahre alte Franzose rechnet damit, „dass wir in den nächsten Tagen eine ganze Menge an möglichen Änderungen in den verschiedenen Kalendern hören werden, nicht nur in der Formel 1“.

Am Vortag hatte es Medienberichte gegeben, dass das geplante erste Rennen am 21. März in Melbourne wohl nicht wie erhofft stattfinden kann. Grund dafür sind die Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie in Australien. Knackpunkt soll eine 14-tägige Quarantäne für den Formel-1-Tross sein. Wann der Grand Prix später im Jahr nachgeholt werden kann, ist noch offen. Die Verhandlungen laufen jedoch bereits, wie die Regierung des Bundesstaates Victoria mitteilte. Eine offizielle Bestätigung für die Verschiebung gibt es noch nicht.

Die Formel 1 stellte erst im November Pläne für einen provisorischen Rekordkalender mit 23 Rennen auf der ganzen Welt vor. „Leider ist es nicht vorbei“, sagte Todt jedoch zur angespannten Corona-Situation. „Es gibt immer noch Lockdowns. Die Einschränkungen durch das Virus sind da.“ Schon 2020 hatte die Pandemie zu vielen Veränderungen geführt. Letztendlich gab es 17 Rennen, dabei konnte allerdings nur in Europa und dem Nahen Osten gefahren werden. (dpa)



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