Chelseas Timo Werner (l) behauptet sich am Ball im Zweikampf gegen Angel Correa von Atlético Madrid.Foto: Vadim Ghirda/AP/dpa/dpa

Tuchel mit FC Chelsea auf Viertelfinal-Kurs

Epoch Times23. Februar 2021 Aktualisiert: 23. Februar 2021 23:01
Thomas Tuchel hat den ersten echten Härtetest als Trainer des FC Chelsea bestanden. Das 1:0 gegen Atlético Madrid öffnet die Tür für den Einzug ins Viertelfinale der Champions League. Ein Remis im Rückspiel an der Stamford Bridge reicht den Blues dafür schon.

Nach einem spektakulären Fallrückzieher-Traumtreffer von Olivier Giroud hat Trainer Thomas Tuchel mit dem FC Chelsea beste Chancen auf den Einzug ins Viertelfinale der Champions League.

Im ersten echten Härtetest für Tuchel als Coach des Londoner Fußballclubs waren die Blues am Dienstagabend in Bukarest mit 1:0 (0:0) gegen Atlético Madrid siegreich – und blieben damit auch im achten Spiel unter dem früheren Mainzer und Dortmunder Trainer unbezwungen. Schon ein Remis am 17. März an der Stamford Bridge würde dem Tuchel-Team zum Einzug in die Runde der besten Acht reichen.

Für den einzigen Treffer im Achtelfinal-Hinspiel sorgte im Bukarester Nationalstadion der Franzose Giroud in der 68. Minute. Das Heimspiel der Spanier musste aufgrund der Corona-Reisebeschränkungen in die rumänische Hauptstadt verlegt werden.

Schon nach knapp zwei Minuten wären die stürmisch beginnenden Spanier fast in Führung gegangen: Nach einem Schnitzer und Fast-Foul von Chelseas Keeper Edouard Mendy kam Atlético-Kapitän Koke aber nicht mehr in Schussposition. Die erste echte Chance vergab Thomas Lemar nach feinem Zuspiel von Luis Suárez knapp (14.).

Doch Tuchels Team mit den DFB-Nationalspielern Antonio Rüdiger und Timo Werner in der Startelf war nach einer Viertelstunde dann im Spiel. Die Blues setzten in dem über weite Strecken ausgeglichenen Duell, das vom deutschen Referee Felix Brych souverän geleitet wurde, aber nur selten torgefährliche Akzente.

Und auch nach der Pause gab es kaum hochkarätige Chancen – die meisten Aktionen spielten sich zwischen den Strafräumen ab. Den Treffer von Giroud gab Brych erst, nachdem der Videoassistent eine vermeintliche Abseitsstellung überprüft hatte.

Im Vorjahr stand Tuchel sogar im Finale der Königsklasse – allerdings mit Paris Saint-Germain – das Endspiel verloren die Franzosen 0:1 gegen Bayern München. Chelsea war als Gruppensieger in die K.o.-Phase eingezogen, Atlético überstand die Vorrunde nur dank zweier Siege gegen Salzburg. „Ich denke, wir sind auf Augenhöhe“, hatte Timo Werner vor dem Duell im „Kicker“-Interview gesagt. Ob der ehemalige Leipziger Recht behält, das wird sich endgültig am 17. März zeigen. (dpa)


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

In letzter Zeit beobachten wir, wie Hacker immer wieder beliebige Nicks verwenden und üble Kommentare unter eben diesen Namen schreiben. Trolle schrecken nicht davor zurück, das Epoch Times Logo als Profilbild sich anzueignen und ebenfalls die Kommentarfunktion auf schlimmste Weise zu missbrauchen.

Aufgrund der großen Menge solcher Angriffe haben wir uns entschieden, einen eigenen Kommentarbereich zu programmieren, den wir gut kontrollieren können und dadurch für unsere Leser eine wirklich gute Kommentar-Umgebung schaffen können.

In Kürze werden wir diese Kommentarfunktion online stellen. Bis dahin bitten wir Sie noch um etwas Geduld.


Ihre Epoch Times - Redaktion