Die Union-Profis feierten einen wichtigen Heimsieg.Foto: Maurizio Gambarini/dpa

Union Berlin stürzt Zweitliga-Tabellenführer Braunschweig

Epoch Times5. Dezember 2016 Aktualisiert: 5. Dezember 2016 22:09
Lange frösteln die Zuschauer bei Berliner Minustemperaturen, ehe sie gegen die Kälte anjubeln können. Union Berlin besiegt Braunschweig und mischt im Aufstiegsrennen der 2. Liga weiter mit. Die Eintracht muss die Tabellenführung dem VfB Stuttgart überlassen.

Union Berlin hat die Rückkehr von Eintracht Braunschweig an die Tabellenspitze der 2. Fußball-Bundesliga verhindert. Durch das Berliner 2:0 (0:0) zog der VfB Stuttgart nach dem 15. Spieltag mit 32 Punkten an Braunschweig (30) vorbei.

Das Team von Trainer Torsten Lieberknecht war zwölf Runden lang der Zweitliga-Primus. Der 1. FC Union verbesserte sich dank der ersten Saisontreffer von Simon Hedlund (56. Minute) und Dennis Daube (82.) mit 27 Zählern auf Tabellenplatz vier. Die 20 312 Zuschauer im nicht ganz ausverkauften Stadion An der alten Försterei bejubelten die Zweitligatore 500 und 501 der „Eisernen“ von Union. Braunschweig blieb im fünften Auswärtsspiel in Serie sieglos.

Bei Minustemperaturen entwickelte sich eine kampfbetonte Partie, in der in der ersten Halbzeit Torchancen Mangelware waren. Viele Zweikämpfe bestimmten die Szenerie, beide Teams neutralisierten sich weitgehend. Die beste Torgelegenheit in den ersten 45 Minuten hatten die Gastgeber: Damir Kreilach spielte nach einer knappen halben Stunde im Eintracht-Strafraum auf Felix Kroos. Der Union-Kapitän wollte am Fünfmeterraum mit der Hacke abschließen, doch Eintracht-Schlussmann Jasmin Fejzic war zur Stelle.

Zu Beginn der zweiten Hälfte nahm das Spiel Fahrt auf. Dominik Kumbela schloss ein Solo mit einem Schuss aus gut 30 Metern ab, der Ball klatschte an den rechten Pfosten (52.). Auf der Gegenseite traf Neuzugang Hedlund von der Strafraumgrenze ins rechte untere Eck. Mit der Führung im Rücken agierte Union noch sicherer. Daube machte dann nach Hedlunds Zuspiel alles klar. Braunschweigs Offensive zeigte letztlich zu wenig, um etwas Zählbares aus Köpenick mitzunehmen. (dpa)


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