Wurde unter Vorbehalt für die 69. Vierschanzentournee nominiert: Karl Geiger.Foto: Darko Bandic/AP/dpa/dpa

Unter Vorbehalt: Geiger für Vierschanzentournee nominiert

Epoch Times26. Dezember 2020 Aktualisiert: 26. Dezember 2020 12:55
Skiflug-Weltmeister Karl Geiger soll bei der Tournee dabei sein - offen ist aber noch, wann er einsteigen kann. Andere Routiniers müssen sich in Oberstdorf und Garmisch sportlich bewähren.

Oberstdorf (dpa) – Karl Geiger muss nach seiner Corona-Infektion weiter auf eine Entscheidung warten. Der 27 Jahre alte Skiflug-Weltmeister wurde zwar am zweiten Weihnachtsfeiertag für das deutsche Aufgebot für die Vierschanzentournee nominiert, allerdings nur unter einem Vorbehalt.

Bei Geiger soll die finale Nominierung „nach Ablauf der Quarantänezeit und medizinischem Check-up“ folgen. Zentral dürfte hier die Entscheidung der lokalen Gesundheitsbehörde sein.

„Karl ist seit dem positiven Test symptomfrei. Er ist hoch motiviert und hat sich während der Quarantäne fit gehalten und trainiert“, sagte Bundestrainer Stefan Horngacher. Eine finale Entscheidung könnte am Sonntag anstehen. Will der Allgäuer eine Chance auf den Tournee-Gesamtsieg haben, müsste er spätestens am Montag (17.30 Uhr/ZDF und Eurosport) bei der Qualifikation für das erste Springen in Oberstdorf dabei sein. Geiger hatte sich zuletzt etwas defensiver geäußert. Er richtete an die Kollegen aus, dass „wir uns hoffentlich bei der Tournee oder baldmöglichst wiedersehen“.

Deutschlands zweiter Hoffnungsträger neben Weltmeister Markus Eisenbichler hat turbulente Wochen hinter sich. Sein Einzeltitel bei der Skiflug-WM in Planica, Silber im Team, die Geburt seiner Tochter Luisa und der positive Corona-Test folgten zuletzt in weniger als einer Woche aufeinander.

Angeführt wird die Mannschaft erwartungsgemäß von Eisenbichler, der neben Norwegens Halvor Egner Granerud als Topfavorit für das Traditionsevent rund um den Jahreswechsel geht. „Unser Ziel ist es, um den Sieg mitzuspringen. Die Voraussetzungen, dieses Ziel zu erreichen, sind wie gesagt gut – auch wenn die Konkurrenz wie in jedem Jahr sehr stark ist“, sagte Horngacher.

Für die früheren Leistungsträger Andreas Wellinger, Severin Freund und Richard Freitag werden die Springen in Oberstdorf (29. Dezember) und in Garmisch-Partenkirchen (1. Januar) zu einer echten Bewährungsprobe. Alle drei müssen um einen Platz kämpfen, damit sie auch für die Wettbewerbe in Innsbruck und Bischofshofen noch zum Aufgebot zu zählen. Vor der Österreich-Reise muss Horngacher seinen Kader von zwölf auf sechs Springer reduzieren. (dpa)



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