Karsten Warholm aus Norwegen lief in Oslo einen Europarekord.Foto: Lise Åserud/NTB scanpix/dpa

Warholm läuft Hürden-Europarekord – Speerwerfer Vetter siegt

Epoch Times13. Juni 2019 Aktualisiert: 13. Juni 2019 22:23
Bis zur Leichtathletik-WM sind es noch gut drei Monate - die deutschen Speerwerfer machen jetzt schon Lust auf heiße Titelkämpfe in Katars Hauptstadt Doha. In Oslo überzeugt vor allem Weltmeister Johannes Vetter. Ein Norweger bricht einen Uralt-Europarekord.

Speerwurf-Weltmeister Johannes Vetter ist beim Diamond-League-Meeting in Oslo mit einem Sieg in die WM-Saison gestartet. Dem 26-Jährigen aus Offenburg reichte ein gültiger erster Versuch, um die Konkurrenz mit 85,27 Metern zu gewinnen.

Zweiter wurde der Este Magnus Kirt mit 84,74 Metern. Den Erfolg konnte der zuvor lange verletzte Vetter aber nicht richtig genießen: Bereits bei seinem Siegwurf spürte er die Adduktoren, der zweite Versuch war ungültig, zum dritten trat er dann gar nicht mehr an. „Beim Einwerfen waren es sogar noch knapp 90 Meter“, teilte Vetter nach dem Wettkampf mit.

Für den Höhepunkt in der norwegischen Hauptstadt sorgte ein Norweger: Karsten Warholm verbesserte den fast 24 Jahre alten Europarekord über 400 Meter Hürden. Der Welt- und Europameister gewann das Rennen in glänzenden 47,33 Sekunden. Damit blieb der 23-Jährige vier Hundertstelsekunden unter der alten Bestmarke des Franzosen Stéphane Diagana vom 5. Juli 1995.

Der Mannheimer Andreas Hofmann, im vorigen Jahr Speerwurf- Gesamtsieger der Diamond League, wurde mit 82,92 Metern Vierter. Olympiasieger Thomas Röhler aus Jena landete mit 82,63 Metern auf dem sechsten Platz. Cindy Roleder vom SV Halle, im Vorjahr EM-Dritte über 100 Meter Hürden, wurde Vierte.

Kugelstoßerin Christina Schwanitz verpasste einen Podestplatz um 27 Zentimeter. Die 33-Jährige vom LV 90 Erzgebirge wurde mit 18,48 Metern Fünfte. Den Sieg im Bislett-Stadion sicherte sich die Chinesin Lijiao Gong, die Weltmeisterin und zweimalige Diamond-League- Gesamtgewinnerin, mit 19,32 Metern.

Die EM-Zweite Schwanitz erfüllte die Norm für die Leichtathletik- Weltmeisterschaften in Doha (27. September bis 6. Oktober) – 18 Meter – in der norwegischen Hauptstadt bereits zum dritten Mal. In Halle/Saale stieß sie die Kugel vor zwei Wochen 19,13 Meter weit.

Elf Tage nach ihrem deutschen Rekord (14,61 Meter) musste sich Dreispringerin Kristin Gierisch mit dem achten Platz begnügen. Die EM-Zweite aus Chemnitz kam auf 13,71 Meter. Catherine Ibargüen setzte ihre beeindruckende Siegesserie fort: Die Kolumbianerin gewann mit der Jahresweltbestleistung von 14,79 Metern. (dpa)


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion