Zverev scheitert im Achtelfinale von Monte Carlo

Epoch Times18. April 2019 Aktualisiert: 18. April 2019 18:29
Alexander Zverev kommt in der Sandplatz-Saison der Tennis-Profis einfach nicht in Schwung. Zwei Tage vor seinem 22. Geburtstag scheiterte der Weltranglisten-Dritte beim ATP-Masters-Turnier von Monte Carlo bereits im Achtelfinale.Der Hamburger…

Alexander Zverev kommt in der Sandplatz-Saison der Tennis-Profis einfach nicht in Schwung. Zwei Tage vor seinem 22. Geburtstag scheiterte der Weltranglisten-Dritte beim ATP-Masters-Turnier von Monte Carlo bereits im Achtelfinale.

Der Hamburger unterlag dem 31 Jahre alten Italiener Fabio Fognini bei teils heftigen Winden auf dem Center-Court Rainier III im Fürstentum überraschend mit 6:7 (6:8), 1:6 nach 1:31 Stunden Spielzeit.

Gegen den Weltranglisten-18. aus Sanremo fand Zverev nie sein Spiel. Fognini, der sieben seiner bisher acht Turniersiege auf Sand erkämpfte, entnervte Zverev im ersten Satz schnell mit einem Break, doch Zverev konnte mit einem Re-Break antworten. Im Tiebreak aber hatte der vom Publikum angefeuerte Fognini das bessere Ende für sich.

Im zweiten Satz haderte Zverev immer mehr mit seinem Spiel und warf seinen Schläger wütend auf den Boden, nachdem er wegen teils unerklärlicher Fehler gegen den aufschlagstarken Italiener seine erste Niederlage im dritten Vergleich einstecken musste.

Eigentlich wollte Zverev das mit 5,2 Millionen Euro dotierte Sandplatz-Turnier nutzen, um nach einem schwächeren Jahresauftakt wieder Selbstbewusstsein zu tanken. Auch in der Vorwoche war er in Marrakesch bereits im Achtelfinale ausgeschieden. Im Vorjahr hatte sich Zverev in Monte Carlo bis in das Halbfinale vorgekämpft.

Die Turnier-Favoriten Novak Djokovic und Rafael Nadal hielten sich am Donnerstag schadlos. Der Weltranglistenerste aus Serbien besiegte Taylor Fritz (USA) 6:3, 6:0, der an Nummer zwei gesetzte Spanier den Bulgaren Grigor Dimitrow ebenso im Schnelldurchlauf mit 6:4, 6:1. Hingegen schied Dominik Thiem aus Österreich gegen den Serben Dusan Lajovic überraschend mit 3:6, 3:6 aus. (dpa)

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