Bezahlen im Internet leicht gemacht: Eine Kreditkarte ohne Kreditkarte

Epoch Times17. Januar 2020 Aktualisiert: 17. Januar 2020 21:04
Statt klassischem Bargeld in Münzen und Scheinen nehmen immer Menschen virtuelles Geld mit und zahlen beispielsweise mit ihrem Handy. Doch es gibt noch eine andere Möglichkeit, die darüber hinaus Vorteile beim internationalen Bezahlen bietet.

Immer mehr Menschen tragen immer weniger Bargeld umher und das hat ganz logische Gründe. Bargeld ist unpersönlich und der Besitzer – der nicht zwangsweise auch der Eigentümer sein muss – kann damit alles kaufen, was er möchte, soviel er kann. Oder anders gesagt, wer kein Bargeld umherträgt, dem kann es nicht gestohlen werden.

Obwohl im Bundesbankgesetz steht: „auf Euro lautende Banknoten sind das einzige unbeschränkte gesetzliche Zahlungsmittel“, sind in der Realität weitere Zahlungsmittel gang und gäbe, darunter Münzen, Gutscheine und virtuelles Geld, egal ob auf Ihrem Girokonto, Ihrer Kreditkarte oder als Kryptowährung.

Virtuelle Kreditkarten erleichtern den Zahlungsverkehr

Gerade in der Tourismusbranche ist es nicht ungewöhnlich, dass bei einer Buchung eine Kreditkarte hinterlegt werden muss. Auch dann, wenn diese nicht zur eigentlichen Bezahlung verwendet wird. Sie dient dem Hotel oder ähnlichem als Sicherheit, im Falle eine (kurzfristigen) Stornierung und garantiert, dass das Hotel zumindest eine Teilzahlung erhält. Entsprechende Bedingungen stehen oft direkt in den ABGs.

Trotz zunehmender Digitalisierung im Finanzbereich, gibt es Personen die von ihrer Bank keine Kreditkarten ausgestellt bekommen haben. Wer dennoch eine Kreditkarte als Sicherheit benötigt, muss nicht auf den ausgesuchten Urlaub verzichten. Verschiedene Anbieter wie „Kredu“ bieten virtuelle Kreditkarten an, die Sie im Idealfall binnen wenigen Minuten beantragen können und sodann erlauben, Ihre Buchung fortzusetzen.

Wie bei allen anderen Geschäften kommt dabei ein Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden und beispielsweise „Kredu“ zustande und es lohnt sich einen Blick auf das Kleingedruckte zu werfen.

Unkomplizierte Kleinkredite mit zuvor vereinbarten Konditionen

Wie der Name vermuten lässt, ist eine Kreditkarte nichts anderes als ein stark vereinfachter Kreditantrag, bei dem alle wichtigen Vertragsinhalte vorab mit dem Geldgeber, namentlich der Hausbank oder einem anderen Kreditinstitut, vereinbart wurden. Im Regelfall setzt eine Kreditkarte also ein Konto bei der entsprechenden Bank voraus, über das die Kreditschulden – Ausgaben, die „mit Karte“ getätigt werden – zurückerstattet werden.

Anders als eine Bankfiliale sind die Anbieter virtueller Kreditkarten oft 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr und von überall auf der Welt erreichbar. Doch der vielleicht wichtigste Vorteil ist die freie Wahl des Anbieters. „Kredu“ beispielsweise verlangt lediglich ein „deutsches Girokonto“ sowie einige juristische Voraussetzungen (mindestens 18 Jahre, kein Haftbefehl, keine Insolvenz, …)

In der Regel dauert es wenige Minuten bis Ihnen der genehmigte Kreditbetrag nach erfolgreicher Identifizierung auf die (virtuelle) Kreditkarte gutgeschrieben wird. In Einzelfällen kann es technisch bedingt zu Verzögerungen bei der Datenübermittlung kommen, sodass die Gutschrift länger dauert.

Im Gegensatz zu klassischen Kreditinstituten, deren Hauptaugenmerk auf den täglichen Geldgeschäften vom Einkaufen bis zum Tanken liegt, fokussieren sich Anbieter virtueller Kreditkarten oft auf die Bereitstellung von Zahlungsmitteln im Internet, sodass Sie jederzeit online bezahlen können – auch dann, wenn Sie momentan nicht ausreichend Geld auf Ihrem Konto haben oder aus verschiedenen Gründen gezwungen sind, eine gültige Kreditkarte zu hinterlegen.

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