Black Friday und die Sparmöglichkeiten an diesem Tag

Epoch Times19. November 2018 Aktualisiert: 19. November 2018 19:49
Seit nunmehr 13 Jahren findet der Black Friday in der BRD statt. Das Phänomen ist hierzulande noch vergleichsweise unbekannt und hat seinen Ursprung in den USA. Der nachfolgende Beitrag beleuchtet die Hintergründe und erklärt, warum Sie an diesem Tag richtig sparen können.

Welchen Ursprung hat der Black Friday?

Erstmals veranstaltet wurde der Black Friday im November 1961 im US-Bundesstaat Pennsylvania. Er ist an den Schwarzen Freitag 1929 angelehnt, den Beginn der damaligen Weltwirtschaftskrise. Der Börsen-Crash begann in den Vereinigten Staaten und kam bald nach Europa. 1929 verloren viele Anleger, Arbeiter und Sparer ihr Geld, beim neuen Black Friday passiert jedem Teilnehmer das Gegenteil.

Warum kann am Black Friday Geld gespart werden?

Seit 1961 findet der Black Friday immer am letzten Freitag im November statt. Er wird unter anderem schwarzer Freitag genannt, weil an diesem Tag zahlreiche Menschen in die Innenstädte strömen und von Außenstehenden nur als schwarze Masse wahrgenommen werden. Der Grund für die Belebung der Innenstädte ist: Zahlreiche Händler locken mit reduzierten Preisen Kunden in ihre Geschäfte. In den Vereinigten Staaten hat sich der Black Friday zu einem der stärksten Tage des Jahres entwickelt. Wie die National Retail Federation bekannt gab, kauften im Jahr 2016 mehr als 150 Millionen amerikanische Verbraucher Waren für über 40 Milliarden Dollar ein. Der Black Friday wird mittlerweile auch vom Handel in der BRD als attraktiver Shopping-Event zelebriert.

Sparen beim Onlineshopping

In der BRD hat sich der Black Friday zuerst bei den Händlern im Internet durchgesetzt, den Anfang machte 2006 der Apple Konzern. Auf dieser Seite erfahren Sie, wo sich der Einkauf am Black Friday 2018 besonders lohnt. Dem Anbieter von iPod und iPad folgen seither immer mehr Onlineshops, Sie müssen also nicht einmal aus dem Haus gehen, um attraktive Schnäppchen zu machen. Zur 13. Wiederholung des hierzulande veranstalteten Black Friday werben unzählige Internet-Händler mit Preisnachlässen in den Bereichen Unterhaltungselektronik, Mode, Drogerie und Haushalt.

Black Friday – ein Event mit dezentralem Charakter

Der Schwarze Freitag wird von niemandem zentral organisiert oder veranstaltet, er hat sich seit 2006 ebenso etabliert wie Sommer- und Winterschlussverkauf. Da bis 2015 hauptsächlich im Internet aktive Unternehmen die Chancen nutzten, hatten die stationären Geschäfte an diesem Tag wenig zu tun. In den letzten drei Jahren haben viele klassische Händler ihre Geschäftspolitik auf den Black Friday ausgerichtet und locken mit erheblichen Preisnachlässen Kunden in die Innenstädte. Ein Verbraucherforum hat die Attraktivität des Black Friday analysiert und herausgefunden, dass Rabatte bis zu 90 Prozent in Option stehen.

Vorsicht beim Onlinekauf

Kriminelle Elemente wissen auch um die hohe Bereitschaft der Verbraucher, am Black Friday im Internet einzukaufen und versuchen sich in den Zahlungsverkehr einzuklinken. Sicher shoppen Sie auf Webseiten, deren Adresszeilen mit https beginnen. Achten Sie zudem auf das Prüfsiegel „Trusted Shop“, weil hier die Datenübertragung sicher verschlüsselt ist. Der Kauf in Shops mit Siegel und Verschlüsselung ist weitestgehend sicher und stellt vor allem am Black Friday attraktive Ersparnisse in Aussicht. Ein weiterer positiver Aspekt: Sie können komfortabel im eigenen Wohnzimmer bestellen und müssen nicht durch überfüllte Straßen und Geschäfte laufen, um nach preiswerten Angeboten zu suchen.

Warum beim Sparen neue Wege gegangen werden müssen

Seit Jahrzehnten wird das Sparen als sinnvolle Tugend definiert, bis vor einigen Jahren war diese Ansicht durch attraktive Zinsen gerechtfertigt. Seitdem die EZB eine Geldpolitik mit historisch niedrigen Zinsen bevorzugt, werden die Vermögen der Sparer schrittweise vernichtet. Die Zinserträge gehen auch bei Festgeldanlagen nicht mehr über die Inflationsraten hinaus und führen zu kontinuierlichem Vermögensschwund.

Sparer in allen EU-Ländern reagieren hilflos und resigniert auf das Niedrigzinsniveau. Nicht wenige von ihnen lassen sich durch vermeintliche Experten zu Investitionen in Aktien verleiten. Dass diese Vorgehensweise mit Risiken belastet ist, zeigt ein Blick auf die Weltwirtschaftskrise 1929, die damals mit dem Schwarzen Freitag begann.

Aktienkurse werden von Angebot und Nachfrage gelenkt

Damals ebenso wie heute investieren zahlreiche professionelle Anleger mit geliehenem Kapital in Aktien. Angesichts günstiger Konditionen und großzügiger Kreditvergabe erscheint die Verfahrensweise sinnvoll und lukrativ. Im Herbst 1929 änderte die FED jedoch völlig überraschend ihre Politik und verknappte die Geldmenge. Die Geschäftsbanken wurden davon ebenso unvorbereitet getroffen und beschlossen übereilt eine Reihe von Maßnahmen.

Unter anderem wurden den Börsen-Händlern mit sofortiger Wirkung die Kredite gekündigt. Um ihre Schulden zurückzuzahlen, verkauften die Akteure große Mengen an Aktien und lösten damit einen verheerenden Kursverfall aus. Innerhalb von drei Tagen in Folge fielen amerikanische Aktien und Indizes ins Bodenlose. Viele Händler waren ruiniert und suchten den Freitod. Ähnliches könnte auch heute wieder passieren, sobald die EZB ihre Geldpolitik modifiziert sowie Anleihe-Käufe beendet und die Zinsen drastisch anhebt.

Die Vermögensbildung kann demnach weder durch klassisches Sparen noch durch riskante Aktien-Investitionen langfristig erfolgreich sein. Warum sparen eigentlich viele Leute? Antwort: Um sich Sachwerte zuzulegen. Das funktioniert allerdings effizienter und schneller durch gezieltes Einkaufen, insbesondere bei Gelegenheiten wie dem Black Friday und unter Ausnutzung der oben beschriebenen Rabatt-Aktionen. Nutzen Sie die jetzt Gelegenheiten zum Sparen und genießen Sie Rabatte im zweistelligen Prozentbereich.

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