Das schönste Drittel unseres Lebens

Epoch Times15. März 2019 Aktualisiert: 18. März 2019 11:23
Wir Menschen verschlafen rund ein Drittel unseres Lebens, und das ist auch gut so. Im Schlaf regeneriert unser Körper, das Gehirn verarbeitet die Eindrücke des Tages und wir tanken neue Kraft. Der Schlaf ist ein Mysterium, der Wissenschaftler immer wieder vor Herausforderungen stellt – denn so viel, wie wir denken, wissen wir eigentlich gar nicht über diesen wichtigen Teil unseres Lebens. Dass der Schlaf jedoch direkt mit der Gesundheit zusammenhängt, wird immer deutlicher.

Ärzte haben herausgefunden, dass dauerhaft schlechter Schlaf einerseits ein Anzeichen für Krankheiten sein kann und andererseits Beschwerden auslöst. Der Schlaf ist ein regelrechter Indikator für Krankheiten, weswegen er immer wieder untersucht wird. So werden Patienten nach ihren Träumen gefragt und ihre Hirnströme werden gemessen. Die Überwachung von Atemfrequenz, Herzschlag und Muskelaktivität gibt Aufschluss über Tiefe und Qualität des Schlafes. So versucht man, dem Mysterium Schlaf und Entspannung auf die Spur zu kommen. Doch wie viele Stunden pro Nacht sind nun eigentlich optimal? Und wie sorgt man für einen guten Schlaf?

Was ist guter Schlaf?

Die Erfahrung von gutem, entspannten Schlaf kennen wir alle: Man wacht morgens ohne Wecker von selbst auf, fühlt sich erfrischt und tatkräftig und steht ohne Probleme auf. Leider ist das bei den wenigsten Menschen der Fall. Abends wälzt man sich hin und her, ohne in den Schlaf finden zu können, morgens wird man herausgerissen, ohne ausgeschlafen zu sein.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass es ein Anzeichen für eine Depression sein kann, wenn jemand stundenlang schläft und sich dennoch morgens wie zerschlagen fühlt. Vielleicht hat man aber nur die falsche Schlafumgebung, ein ungeeignetes Bett, die falsche Matratze und schlechte Angewohnheiten? Dass andauernder Schlafmangel depressiv machen kann, wie amerikanische Forscher ermittelten, ist nachvollziehbar. Immerhin muss man täglich leistungsfähig sein, ohne die Batterien aufladen zu können. So ist man nur mit der halben Kraft unterwegs.

Doch bevor man zum Arzt geht, um sich eine Diagnose stellen zu lassen, sollte man einen gründlichen Blick in sein Schlafzimmer werfen. Das kann einem nämlich kein Arzt abnehmen. Sind die äußeren Umstände dann optimal, kann das verschlafene Drittel oftmals ganz ohne ärztliche Hilfe zum schönsten des Lebens werden – entspannt, regenerierend und kuschelig.

Das perfekte Schlafzimmer – so sieht es aus

Die optimale Einrichtung des Schlafzimmers ist nicht nur Geschmacksache, sondern folgt bestimmten Gesetzmäßigkeiten, die uns oft nicht bewusst sind. So mancher merkt es erst, wenn er einmal außer Haus übernachtet, vielleicht in einem Hotel oder Ferienhaus, und dort wesentlich tiefer schläft und entspannter aufwacht. Es ist nicht nur die Atmosphäre von Freizeit, sondern es sind ganz konkrete Umstände, den den erholsamen Schlaf begünstigen. Die wichtigsten sind:

Das Bett

Mit dem richtigen Bett fängt alles an. Es sollte groß genug sein, sodass man bequem darin liegen kann. Die persönlichen Vorlieben sind hier ganz unterschiedlich. Viele Personen bevorzugen die modernen Boxspringbetten mit dem hohen Einstieg, wie sie in großer Auswahl bei betten.de zu finden sind.

Generell lässt sich feststellen, dass empfindliche Personen mit natürlichen Materialien am besten beraten sind. Betten aus massiven Holz sind für sie besonders gut geeignet.

Die Matratze

Bevor man sich für eine Matratze entscheidet, sollte man unbedingt zur Probe liegen. Sie sollte sich weich und bequem anfühlen, dem Körper jedoch unbedingt den richtigen Halt geben. Heute gibt es viele Matratzen auf dem Markt, die mit unterschiedlichen Liegezonen ausgestattet sind. Der Körper wird so an den wichtigen Punkten perfekt gestützt. Man sollte jedoch bedenken, dass Personen mit verschiedenen Schlafgewohnheiten und unterschiedlichem Körpergewicht nicht gut auf derselben Matratze schlafen. Für Paare bieten sich also Betten an, die mit zwei einzelnen Matratzen ausgestattet werden können.

Das Licht und die Geräusche

Einige Menschen fühlen sich in einem komplett abgedunkelten Raum unwohl, doch für viele ist das eine der wichtigsten Voraussetzungen, um tief und entspannt schlafen zu können. Ein Rollo mit Verdunklungsfunktion ermöglicht den erholsamen Schlaf, alternativ kann eine Schlafbrille aufgesetzt werden. Die Augen können sich in völliger Dunkelheit am besten entspannen.

Die Umgebung des Menschen ist häufig laut und anstrengend, das gilt besonders in Städten. Selbst in den oberen Stockwerken ist der Lärm des Verkehrs und anderer Menschen zu hören, der ins Bewusstsein dringt und verhindert, dass man zügig einschlafen kann. Ohrenstöpsel sind hier eine einfache, aber wirkungsvolle Maßnahme, um sich selbst vor den Geräuschen zu schützen.

Die Farben und die Stoffe

Wer nicht gut schlafen kann, kommt vielleicht gar nicht auf die Idee, dass es an der schicken, knallroten Wand liegen könnte, welche das Schlafzimmer ziert. Fakt ist jedoch, dass Farben eine Wirkung auf das Unterbewusstsein haben. Nicht umsonst wird Rot im Straßenverkehr als Signalfarbe eingesetzt oder symbolisieren die weißen Kittel der Ärzte Reinheit und Kompetenz. Das Grün und das Blau der Natur wirken am meisten beruhigend auf den Menschen. Mit natürlichen Materialien kann man einen Raum zusätzlich harmonisieren. Also lieber Finger weg von Satin und zu Baumwolle greifen.

Das Handy und andere elektronische Geräte

Viele Personen können ohne Unterstützung des Fernsehers gar nicht einschlafen, und das ist auch kein Problem, wenn sich das Gerät via Timer selbst ausschaltet. Das Handy auf dem Nachttisch kann jedoch zu einer Gefahr für den Schlaf werden. Viele Nutzer sind ohnehin zu lange am Handy, und die ständige Erreichbarkeit und Verfügbarkeit verhindert, dass man richtig abschalten kann.

Die Länge des Nachtschlafs

Das konkrete Schlafbedürfnis ist immer individuell, doch es sollte sich innerhalb eines bestimmten Rahmens bewegen von mindestens sechs bis höchstens neun Stunden bewegen. Verschiedene Befragungen wiesen darauf hin, dass die meisten Bürger mit rund sieben Stunden Schlaf auskommen. Allerdings sinkt die Schlafdauer in Industrieländern und beträgt im Schnitt nur noch sechs bis sieben Stunden. Wachgehalten werden die Menschen nicht nur von ihren Handys, sondern auch vom elektrischen Licht, das die Nacht ganz einfach zum Tag macht. Dauerhaft weniger als sechs Stunden zu schlafen gefährdet die Gesundheit. Am Wochenende oder bei einem Nickerchen zwischendurch kann Schlaf nachgeholt werden.

Übrigens: Der Schlaf vor Mitternacht ist tatsächlich am gesündesten. Wer sich zwischen 22 und 24 Uhr hinlegt, profitiert von einer gesunkenen Körpertemperatur und der Ausschüttung von Schlafhormonen. Dadurch wird das Einschlafen erleichtert. Um 5 Uhr steigt hingegen der Cortisolspiegel des Körpers an, weswegen viele Menschen um diese Uhrzeit aufwachen.

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