Die Internetadressen werden vielfältiger

Epoch Times19. Oktober 2018 Aktualisiert: 19. Oktober 2018 11:11
Im Web gilt: Wer zuerst eine Adresse anmeldet, bekommt sie. Daher sind viele Webadressen schon vergeben. Ein Blick auf die „Neuen Top-Level-Domains“.

Wie groß ist das Web? Vor einigen Jahren wurde die Zahl der Webseiten auf über eine Billion geschätzt – doch niemand weiß, wie viele Seiten seither hinzugekommen sind. 1.000.000.000.000 Webseiten benötigen ebenso viele eindeutige Adressen. Jeder kennt .de und .com, doch irgendwann sind gerade bei diesen die Varianten und der Duden und alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Denn im Web gilt: Wer zuerst kommt, schreibt zuerst. Wer heutzutage eine .de-Adresse anmelden möchte, braucht gute Ideen, da die meisten schon vergeben sind.

46,7 Prozent aller Webseiten tragen die Domain-Adresse .com, danach folgen mit 5,1 Prozent die Domain .org und mit 4,4 Prozent .ru. Die Domain .de liegt derzeit an 5. Stelle in der Welt – noch vor Frankreich, .info oder .eu, wie w3techs.com veröffentlicht.

Das führt zu einem Problem: Meine Wunschadresse ist meist schon vergeben. Mal angenommen, ich will eine Kneipe eröffnen und sie „Holzwurm“ nennen. Doch im Web ist die Adresse schon weg. Auch „Holzwurm.com“ oder „Holzwurm.info“ sind nicht mehr frei. Die Prüfung auf die Domain-Verfügbarkeit kann zu Kopfschmerzen führen, wenn mir irgendwann die Ideen ausgehen. Testseiten bieten oft gleichzeitig Alternativen an, in diesem Fall ist die Liste unendlich erweiterbar. „AllesHolzwurm.com“ ist vielleicht auch nicht so gut – doch: „Holzwurm.coffee“ passt vielleicht. Aber Coffee? Halt, da wäre noch was: Wie wäre es mit „Holzwurm.in“ ? Das hat doch Klang, damit kann man spielen.

Neben den Domain-Endungen für bestimmte Länder wie .de oder .ch gibt es weitere allgemeine Domain-Endungen sowie die „Neuen Top-Level-Domains“, die ab März 2013 schrittweise eingeführt wurden. Die ICANN entwickelte die Möglichkeit weitere Endungen aufzunehmen, die durch einen sogenannten Sponsor verwaltet werden. Gerade diese sind noch relativ unbekannt und bergen unendliche Möglichkeiten.

Nicht nur große Unternehmen wie die Deutsche Post oder Adidas bewarben sich, sondern auch die Stadt Berlin oder das Bundesland Bayern. Wenn der „Holzwurm“ in Berlin eröffnen sollte, wäre es eine Alternative, diesen „holzwurm.berlin“ zu nennen. Seit den Änderungen der ICANN ist daher auch .coffee denkbar, doch .in, was eigentlich zu Indien gehört, klingt in diesem Fall leichter.

Als kleine Kneipe ist zwar nicht angebracht, das Bier dazu im Web zu verkaufen – aber vielleicht das Maskottchen. Wer heutzutage einen Onlineshop eröffnen will, wird bald merken, dass ein Content Management System empfehlenswert ist. Bei Onlineshops ist vor allem Shopify beliebt. Der Blog-Bereich ist gleichzeitig recht interessant und bietet viele Infos wie zum Beispiel sein erstes E-Commerce-Business in nur drei Tagen aufzubauen. So entsteht eine erste Ahnung, dass es gar nicht so schwer sein könnte, einen Onlineshop zu eröffnen. Ob sich mit dem neuen Shop auch Gewinn erwirtschaften lässt ist dann eine andere Frage.

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN
Themen
Newsticker