Millesima 

Epoch Times14. Mai 2020 Aktualisiert: 14. Mai 2020 11:39

Für diejenigen, die ihren Wein gerne direkt beim Erzeuger kaufen, ist es sicher frustrierend dass man den besten Bordeaux eben nicht bei einem der berühmten “chateaux” kaufen kann. In einigen dieser Betriebe werden zwar Besucher nach Vereinbarung mit einiger Vorsicht empfangen, aber im Allgemeinen dürfen diese entweder gar kein Wein kaufen oder zu wesentlich höheren Preisen als in den entsprechenden Fachgeschäften. Und das trotz der Tatsache, dass der Hersteller eigentlich die lange Kette der Zwischenhändler überspringen könnte, die sich aus  ‚courtiers‘, ’négociants‘ und ‚marchands‘ zusammensetzt und durch deren Hände die meisten  „Crus Classés“ gehen, bevor sie den Endverbraucher erreichen.

Würden die “chateux” günstiger verkaufen, wären eben diese Zwischenhändler sehr verärgert, und das gilt es erst einmal zu vermeiden. Die komplizierte Handelsstruktur funktioniert, weil alle dabei gewinnen. Alle bis auf den Endverbraucher – aber bis auf einige wenige Ausnahmen haben sich die “chateux” nie um eben diese Endverbraucher gekümmert.

Als Kunde kann man eigentlich gegen diese Art der Verkaufspraxis nicht viel tun. Deshalb haben sich seit einigen Jahren Weinhändler darauf spezialisiert, direkt beim Erzeuger einzukaufen, um dann ihre Produkte direkt an den Privatkunden weiter zu verkaufen, ein Beispiel hierfür ist Millésima.

Millésima wurde im Jahre 1983 von Patrick Bernard in Bordeaux gegründet und nur fünf Jahre später erschien der erste Katalog mit den besten “grand crus” aus Bordeaux, mit der Idee diese vor allem an Privatkunden zu verkaufen.  Ab 1992 wurde dieser Katalog in Deutschland, Belgien, Portugal, Österreich, Schweiz, Großbritannien, Irland, Luxemburg, Italien und Spanien publiziert, 1997 wurde der Onlinehandel eröffnet.

Der Vorteil bei dieser Art der Weinhändler ist, dass man durch die extrem kurze Handelskette davon ausgehen kann, dass die Weine direkt aus der Lagerung beim Winzer in den Weinkeller des entsprechenden Händlers kommen. Nur so kann der Verkäufer eine durchgehend fachgerechte Lagerung bis zum Weiterverkauf  garantieren, ein wichtiges Detail für alle Weinkenner.

Aber eine gute Flasche Wein zu erwerben ist oftmals mit entsprechendem Aufwand verbunden, bei einem qualifizierten Weinhändler können Sie all dem aus dem Weg gehen: keine umständlichen Reisen, transportieren von schweren Paketen, etc. Einfach bequem von zu Hause den für Sie besten Jahrgang online auswählen und bestellen. Vielleicht werden Sie sogar überrascht und finden eine Sorte, die Sie sonst noch nirgends gefunden haben…

Wie erkenne ich einen guten Weinhändler?

Erst einmal sollte die entsprechende Webseite einen sehr guten Kundenservice bieten. Ab dem ersten Moment der Kontaktaufnahme sollte man einen hervorragende und personalisierte Beratung erwarten, wo geschulte Mitarbeiter detailliert und mit höchster Professionalität alle Ihre Fragen rund um den Wein beantworten.

Ebenso wie der Erwerb, die Lagerung und der Verkauf, sollte auch der Versand mit größter Sorgfalt vorbereitet und überwacht werden. Und das, unabhängig vom Verkaufsvolumen des jeweiligen Händlers. Hierbei werden normalerweise nur ganz bestimmte Transportfirmen beauftragt, die sich mit fragiler Fracht auskennen und diese auch sicher dem Endkunden direkt überreichen.

Die Entstehungsgeschichte ist fest mit den großen Weinen aus Bordeaux verbunden, von daher ist es nicht verwunderlich dass die meisten Weinsorten von dort stammen. Aber in den letzten Jahren wurde das Sortiment deutlich erweitert und nun kann man bei Millésima auch Weine aus anderen Regionen Frankreichs erwerben, und man findet sogar hochwertige Weine aus Italien, Spanien, Australien, etc.

Egal welche Art von Wein Sie bevorzugen, in der Vinothek von Millésimafinden Sie ihn garantiert. Außerdem bietet die Webseite ausführliche Informationen über Herkunft, Anbau der verwendeten Weintrauben, Jahrgang, Geschmacksnote, etc. Millésima ist der ideale Ort, um jede auch noch so seltene Rarität für sich zu entdecken.

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