Neutrale Schweiz – faires Glücksspiel: Historische Einblicke zeigen seriöse Online-Casinos

Epoch Times15. April 2020 Aktualisiert: 11. August 2020 16:00
Die Schweiz hält sich seit jeher vornehm zurück und entwickelte sich nicht ohne Grund zu einem der Länder mit der höchsten Dichte von Millionären und Milliarden. Auch in der Glücksspielbranche übt sich die Schweiz in Zurückhaltung, dennoch lohnt ein Blick auf einige typisch "Schwizzer Äigeschafte".

In Deutschland brauchen Online-Casino vor allem eine gültige Glücksspiellizenz, dabei spielt es jedoch keine Rolle, ob diese bereits 30 Jahre alt ist und ursprünglich in der DDR ausgestellt wurde, oder ob die Lizenz erst zwei Wochen alt ist und aus Malta stammt. Letzteres sollte aufmerksamen Freunden des Glücksspiels allerdings zu denken geben.

Auch in der Schweiz ist das wichtigste Merkmal eines seriösen Online-Casinos eine gültige Glücksspiellizenz. Doch Nutzer sollten ihre Augen offen halten, denn nicht alle Betreiber dürfen ihren Service in der Schweiz anbieten.

Was die Schweiz vielen europäischen Ländern voraus hat, ist ein ausgezeichnetes Mobilfunknetz. Selbst in den abgelegensten Tälern können Touristen (meist) problemlos mit dem eigenen Smartphone navigieren. Dieser infrastrukturelle Vorteil wirkt sich aber auch auf Einheimische aus. Denn im Gegensatz zu anderen Ländern müssen Schweizer Online-Casinos innerhalb der Landesgrenzen betrieben werden – und passen sich dann automatisch den örtlichen Möglichkeiten an, einschließlich dem schnellen Internet.

Historische Einblicke erklären Besonderheiten

Viele der großen Casinos entstanden in Zeiten, als das Glücksspiel verboten war, bestes Beispiel ist das Casino de Monte Carlo in Monaco. Nach und nach lockerten auch andere europäische Länder ihre Regelungen hinsichtlich des Glücksspiels und ermöglichten die Ansiedlung von Casinos. Die Schweiz hielt sich wiederum vornehm zurück. Bis 1993 war das Glücksspiel auf Schweizer Boden verboten.

Erst im Jahr 2000 durften Spieler ohne Limit spielen, allerdings nur in landbasierten Casinos. Das Glücksspiel im Internet – obwohl verboten – entwickelte sich prächtig und Casinos wurden immer mobiler. Heute passen sie in nahezu jede Hosentasche und erfordern mitunter weder eine Anmeldung noch echtes Geld. Bis heute sind nicht alle Angebote legal, aber ein wachsames Auge hilft, die schwarzen Schafe zu erkennen.

Der Money Gaming Act (MGA) legalisiert seit dem 1. Januar 2019 das virtuelle Glücksspiel in der Schweiz und verbietet den Zugang zu nicht lizenzierten Glücksspielseiten aus anderen Staaten. Diese „Offshore“-Online-Casinos unterliegen nicht den Regelungen des MGA und stellen ein potenzielles Risiko für Spieler dar. Große ausländische Casino-Anbieter haben daher ihre Angebote entweder den Bedingungen angepasst – einschließlich einer Schweizer Glücksspiellizenz – oder ihr Angebot in der Schweiz eingestellt.

Worauf Schweizer Glücksspieler achten sollten

Da (Online-)Casinos auf Schweizer Boden betrieben werden müssen, bietet es sich an, die Angebote dahingehend zu spezialisieren. Nicht nur, dass lokale Besonderheiten in den Spielen integriert werden, sondern auch die Schweizer Währung. Darüber hinaus müssen Anbieter den Richtlinien für Datenschutz und Cybersicherheit des Bundesamts für wirtschaftliche Landesversorgung Sorge tragen. Eine Webseite die weder Schweizer Währung noch Sprachunterstützung anbietet, ist daher höchst verdächtig.

Bei überregionalen Casinoangeboten lohnt zudem ein Blick auf die Boni, denn um den strikten Regelungen zu entsprechen, können bestimmte Spiele, Boni oder Zahlungsmethoden in der Schweiz gesperrt sein. Interessierten sei daher an Herz gelegt, vor der Einzahlung zu prüfen, ob ihr Lieblingsspiel, der verlockende Bonus und die bevorzugte Ein- und Auszahlungsmethode in der Schweiz unterstützt wird.

Die ausgezeichnete Infrastruktur des Mobilfunks hat dazu beigetragen, dass mobilen Zahlungsmöglichkeiten und Kryptowährungen einen hohen Stellenwert haben. Es heißt, die Mehrheit der Schweizer Bürger bevorzugt Zahlungen mit via ApplePay, SEPA, Neosurf, Klarna, SamsungPay und Bitcoin. Dies liegt vor allem an der hochwertigen Internetinfrastruktur des Landes. Wenn ein Casino diese Möglichkeiten nicht anbietet, könnte es sein, dass es in der Schweiz gar nicht zugelassen ist.

Selbstverständlich – und nicht nur in der Schweiz – sollte ein Online-Casino glaubwürdig sein. Eine Webseite ohne einsehbare Lizenz oder Impressum ist dringend zu meiden. Die Software sollte durch unabhängige Institutionen regelmäßig geprüft werden, ein entsprechendes Zertifikat findet sich bei seriösen Anbietern ebenso einfach wie ein der Kontakt zum Kundenservice. Fehlt eins von beiden, Finger weg.

Zu guter Letzt sollten Spieler wissen, dass nicht alle Online-Casinos alle Endgeräte unterstützen. Wer also jahrelang auf seinem Computer gespielt hat und jetzt zum Smartphone wechseln möchte, muss gegebenenfalls auch das Spiel oder gar das Casino wechseln. Angesichts der Vielfalt der typisch Schwizzer Angebote sollte das jedoch nicht schwerfallen.

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