Santiago de Chile: der beste Geheimtipp Südamerikas

Epoch Times24. Juli 2019 Aktualisiert: 24. Juli 2019 17:03
Wer an sehenswerte Städte in Südamerika denkt, denkt in erster Linie an Medellín, Río de Janeiro, Buenos Aires. Diese Städte sind ob ihres kulturellen Prestiges, ihrer vielfältigen Viertel und ihrer schmackhaften Küche weltweit bekannt. Doch es gibt ein weiteres südamerikanisches Land mit seiner Hauptstadt, das gemeinhin von der reisenden Bevölkerung stark unterschätzt wird.

Santiago de Chile ist eine der kulturell reichhaltigsten Städte des Kontinents und bietet derart viele unterschiedliche Sehenswürdigkeiten, dass Besuchern garantiert nie langweilig wird. Wer sich für nachhaltige Chile Reisen interessiert, sollte nur Tours buchen, auf denen auch Halt in dieser Metropole gemacht wird.

Die Viertel von Santiago: von Bohemian bis Chic

Santiago zeichnet sich auch dadurch aus, dass jedes seiner Viertel einen ganz eigenen Charakter hat. Da wäre das Barrio Italia, auch das Universitätsviertel genannt, in dem die Jugend die Bars bevölkert und Familien nachmittags im Park entspannen. Hier findet sich ein unheimlicher Schatz an Straßenkunst: Die Graffitis der Gegend können Reisende entweder auf eigene Faust oder per geführter Tour erkunden. Lastarria verfügt über einen Bohemian Touch mit seinen verstecken Cafés, trendigen Restaurants und Kunst- und Antiquitätenflohmärkten, die praktisch täglich dort abgehalten werden. Wer hier eine Unterkunft ergattert, wohnt bestechend zentral und mit etwas Glück in einem charmanten Altbau. Schickere AirBnBs gibt es dagegen in Las Condes, einem reicheren Viertel der Stadt. Zahlreiche der Hochhäuser verfügen über einen Rooftop-Pool und einen sogenannten Quincho, einen Freiluft-Grillbereich, in dem nette kleine Feste abgehalten werden können.

Wein und Berge: Tagesausflüge rund um Santiago

Wer Pause von der Stadt braucht, muss nicht weit fahren: Als Backdrop der Stadt winken schon die Anden und auch für seine Weinbaugebiete ist die chilenische Stadt bekannt. Die Berge erkunden Day-Tripper am besten mit einem Ausflug zum Cajón del Maipo, in dem es den Gebirgssee Embalse de Yeso zu bestaunen gibt. Auch ein Bad in heißen Quellen können Besucher sich in dessen Nähe genehmigen. Weingebiete sind vor allem in Richtung Valparaiso zu entdecken und können in Kombination mit einer Weinverkostung besucht werden. Und wer nur einen Nachmittag Zeit hat, fährt mit dem Bus bis an die Endhaltestelle Peñalolén: Von dort sind es knapp zwanzig Minuten Fußmarsch bergauf zum Templo Baha’i – dem einzigen seiner Art in Lateinamerika.

Neben reichlich Sehenswürdigkeiten und einer lebendigen Kultur hat Santiago auch noch die leckersten Avocados zu bieten. Zwölf verschiedene Sorten der Butterbirne gibt es hier, die in der Landessprache „Palta“ genannt wird. Was will man mehr?

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